Kunst im Schulgebäude: eine wohltuende Provokation!

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Unser hier abgebildetes Kunstwerk „125″ ist eine Raum-Installation zu der Reihe Die plastische Form im Raum im Kunstunterricht bei Frau Wagner und Frau Rixius gewesen. Wir hatten die Aufgabe, eine selbst gewählte Stelle in der Schule so zu verändern, dass diese die Wirkung des Raumes und das Verhalten der Betrachter verändern würde. Ursprünglich wollten Annalena, Jaqueline, Ceire und ich nur die Ecke am Physikraum mit Alufolie bedecken, bis uns dies doch ein wenig langweilig wurde. Daraufhin überlegten wir, die Alufolie zu zerknicken, die sich nach und nach im Raum verteilte und eine Hand als Ursprung zu erstellen, aus der dann schlussendlich Schmetterlinge auffliegen und sich im Raum verteilen sollten. Die meisten Betrachter fühlten sich wie in einer anderen Welt. Übrigens – den Namen „125“ haben wir unserer Installation gegeben, weil wir 125 Meter Alufolie verwendet haben.
Leonie Riedewald, EF
Anfang des Jahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler der EF-Kunstkurse im Rahmen des Unterrichtsvorhabens „Die plastische Form im Raum“ mit Rauminstallationen auseinander. Erste erlebbare Erfahrungen mit derartigen Installationen machten die Kurse auf einer Exkursion in das Ständehaus „K21“ nach Düsseldorf. Mit großer Begeisterung erklommen die Schülerinnen und Schüler mutig die, in mehr als 25 Metern Höhe über der Piazza des K21 schwebende, Rauminstallation „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno. „So ein Museum haben wir noch nie gesehen“, war der begeisterte O-Ton vieler Schülerinnen und Schüler an diesem Tag.

Die positiven Erfahrungen galt es anschließend in die Planung und Umsetzung eigener Rauminstallationen im Gebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und auf dessen Schulhof mitzunehmen. Die Ergebnisse begeisterten, setzten zugleich aber auch eine rege Diskussion innerhalb der Schüler- und Lehrerschaft über die Frage „Was ist Kunst?“ in Gang.DDorf.16.2 Dankbar wurde diese Frage mit dem Untertitel „Ist das Kunst oder kann das weg?“ im darauf folgenden Unterrichtsvorhaben aufgegriffen.Bei der Installation „Wolke Sieben“ von Lea, Christina, Jana und Anna wurde man nicht nur optisch auf Watte gebettet, während andere Installationen wie das Spinnennetz aus Frischhalte-Folie, das von Jenny, Jasmine, Chiara und Zarina gesponnen wurde, die Vorstellung von Kunst stärker in Frage stellten.
J. Rixius und A. Wagner
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