Festlich mit Sang und Klang

11ging es bisher durch das Jubiläumsjahr des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Die Präsentationen und die herzlichen bis erfrischenden Reden des Festaktes vom 9. April sind es wert, auch über den Schuljahreswechsel hinaus gewürdigt zu werden: Danke also an das Schul-Orchester von Herrn Klein für das Rendezvous mit Beethoven. Frau Spedas Performance-Künstlerinnen der Stufe 9 haben uns auf eine Zeitreise mitgenommen und dann mit ihrem umwerfenden Beatles-Revival eingeheizt. Die Singer-Songwriter sangen sich mit Frau Walpurgis und ihrem selbstgemachten Song direkt und unplugged in die Herzen der Zuschauer hinein. Wieviel Präsenz und ungeteilte Aufmerksamkeit eine Solistinnen-Stimme verbreitet, bewies eindrucksvoll Pauline Linden in Begleitung von Herrn Waasem mit Bob Dylans Blowin’ in the Wind. Danke natürlich auch für die Aufklärungsarbeit zu Adenauers teils aberwitzigen Erfindungen, die von Lukas Paffen, Christian Jaaffar und anderen Schülern der Q2 rheinisch-nonchalant als Löwenzahn-Episode präsentiert wurde.

Wenn das Wort ‘to rock’ gleichbedeutend mit Wiegen ist, dann haben die Schwarzlichtkünstler von Karin Aretz mit ihren tanzenden Rosen das gleiche geschafft wie Herrn Waasems Schülerchor und Musikgrundkurse mit ihrem Medley Rock-Sixties: Bei ersteren wiegte sich ein gartenliebhaberischer Adenauer samt seiner roten Rosen zur Musik von Boccerini und bei letzteren schwang sich Jimi Hendrix’ Gitarre bis zum Gipfel irdischen Liebeskummers empor – und das alles herzlich dargeboten und moderiert vom Duo Tramnitz und Zierer. Als Ende die von Frau Ankerholds und Frau Maallems Schülertruppe inszenierte deutsch-französische Karambolage in einer staatsmännischen Umarmung De Gaulles und Adenauers ihr versöhnliches Ende fand, blieben immer noch aller guten Dinge zu tun: Die Titelmusik von Winnetou mitsummen, einen Ahornbaum für die nächsten 50 Jahre Konrad-Adenauer-Gymnasium pflanzen und: feiern! Mehr zum Festakt auch hier beim General-Anzeiger online.1