Böse Orte: Ausflug der 9c und des Grundkurses Geschichte Q1 zur ns-Ordensburg Vogelsang IP

Am 4. Juli fuhren beide Gruppen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes und in Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst mit Frau Goetzke in die Eifel zur Nationalsozialistischen „Ordensburg“ Vogelsang IP, die als architektonisches Beispiel für soge- nannte Böse Orte gilt. Es galt nun, Folgendes herauszufinden: Kann man heute noch die Wirkung dieser für die Erziehung zum Fanatismus gebauten Monumentalanlage nach- vollziehen? Geschichte im Selbst- versuch also. Es ist gerade die den Gebäuden bis heute innewohnende, noch spürbare und erkennbare Macht der Manipulation zum „Bösen“, das den einmaligen und hohen Zeugnis- wert der Gesamtanlage ausmacht. Hier kann man – unter der Voraussetzung sensibler Erklärung – die Möglichkeit leibhaftiger Beeinflussung des Menschen durch die gebaute Umgebung selbst erfahren. Um das zu verdeutlichen erläuterten mehrere Schüler/innen in Zusammenarbeit mit Frau Grams die künstlerischen Mittel, mit denen die ns-Kunst diese Wirkung hervorruft. Sie gingen dabei besonders auf die überlebensgroße Plastik, den „Fackelträger“, ein, die am Eingang des Geländerundgangs steht. Vogelsang ist das einzige erhaltenen Landschaftsdenkmal des Dritten Reiches. Die Schüler besichtigten die Außenanlagen, entspannten sich in der Wandelhalle oberhalb des Urftstausees und machten sich ein Bild von der „Erziehung zum Herrenmenschen“ in der Dauerausstellung.
Frau Goetzke unterrichtet die Fächer Geschichte und Latein

Veröffentlicht am 9. September 2019 von Juh unter der Kategorie Allgemein.