Fleece-Kleidung aus recyceltem Plastik: Eine sinnvolle Idee?

Ihr kennt das doch alle: Es ist Winter und sehr kalt draußen. Du schaust in deinen Kleiderschrank und nimmst deine kuschelige Lieblings-Fleecejacke raus. Sie ist aus Recycling-Kunststoff. Aber welchen Einfluss hat sie auf die Umwelt?
Klar, Fleece ist ein beliebtes Material, da es warmhält und eine hohe Wäüreme-Isolation besitzt. Außerdem ist es atmungsaktiv, was im Winter sehr angenehm ist. Natürlich ist Fleece-Kleidung nicht nur deswegen so beliebt, denn sie ist einfach bequem und fühlt sich weich wie Wolle an. Und außerdem ist es aus Plastik hergestellt, das sonst vielleicht in Seen, Flüssen oder im Meer gelandet wäre. Also ist es doch gut, dass man stattdessen wärmende kleidung draus gemacht hat.
Problematisch hingegen ist, dass für das Fleece Erdöl gefördert wurde, wofür unter Umständen Wald gerodet wurde, der ansonsten CO2 gespeichert hätte und Lebensraum für weitere Pflanzen und Tiere gerwesen wäre. Und selbst, wenn für Erdöl kein Wald gerodet werden musste, bleibt das Öl dennoch eine begrenzte und umweltschädliche Ressource, die man so wenig wie möglich nutzen möchte.
Hinzu kommt bei Fleece-Kleidung eine weitere Folge: Mit jedem Waschgang in der Waschmaschine lösen sich etwa 1900 Mikroplastik-Fasern und gelangen über das Abwasser in die Umwelt. Denn diese Fasern lassen sich von Kläranlagen kaum herausfiltern. Wird recyceltes Plastik stattdessen zu einer PET-Flasche gemacht, die wiederum wiederverwertet wird, bleibt dieser negative Effekt aus. So aber landen die Plastikfasern in Flüssen, dann im Meer, werden von Fischen aufgenommen und landen am Ende möglichwerweise wieder bei uns auf dem Teller, was wahrscheinlich schwere gesundheitliche Schäden bei uns Menschen verursacht.
Mein Fazit: um Schäden für Mensch und Tier zu vermeiden, sollten wir keine Fleece-Produkte mehr kaufen oder verwenden
Philip, jetzt 8a im Juni, 2025
Anmerkung: Die Schüler der 7. Klassen haben im Umfeld ihrer Lektüre des Schimmelreiters von Theodor Storm informierende Texte, Referate und Leserbriefe zum Oberthema Wasser verfasst. Dabei untersuchte die damalige 7a das Phänomen des Mikroplastiks, das erst in den letzten Jahren intensiver erforscht wird. J. Juhre
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