
Voller Elan, Tatendrang und mit ganz viel guter Laune aus dem Karnevalswochenende starteten die drei Erdkundekurse der Q1 in aller Herrgottsfrühe am Aschermittwoch in ihre große Ruhrgebietsexkursion zum Thema „Wandel altindustrieller Räume“. Beobachtet werden konnte der Strukturwandel in all seinen Facetten: Deindustrialisierung, Reindustrialisierung, Tertiärisierung und mancherorts auch Renaturierung. An verschiedenen Standorten untersuchten die Schülerinnen und Schüler des Erdkundeleistungskurses und der beiden Erdkundegrundkurse, ob es sich allerorts um gelungene Revitalisierungsprojekte zur Förderung der wirtschaftlichen Umbaus des zentralen Agglomerationsraums im Herzen Nordrhein-Westfalens handelt.
Vormittags wurde die Musealisierung des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen betrachtet sowie die Rekultivierung des Monte Schlacko, wie die Bottroper Halde in Tafelberg-Form auch liebevoll im Ruhrpott genannt wird. Im Fokus der Mittagspause stand dann die Untersuchung gigantischer Einkaufswelten im Oberhausener Centro, mit über 250 Shops das größte Einkaufszentrum Deutschlands. Bei besten Wetter bildete der Besuch des beeindruckenden Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord dann nachmittags einen würdigen Abschluss. Trotz eisiger Temperaturen wurde es so manchem Geographen ganz warm ums Herz bei der Besteigung des 70 m hohen Hochofens 5 und dem gigantischen Blick bis zum Duisburger Innenhafen und dem wunderschönen Rheintal.
N. Kühlwetter u. P. Goertz für die Fachschaft Erdkunde


