Grenzen überwinden, Rollen hinterfragen – Shakespeare unmasked 

Am 2. Juli präsentierte der Literaturkurs unter der Leitung von Frau Rixius das außergewöhnliche Theaterstück „Shakespeare unmasked – no roles assigned“ und nahm das Publikum mit auf eine besondere Auseinandersetzung mit der Welt William Shakespeares. Dabei wurden klassische Stoffe mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verbunden und eindrucksvoll neu interpretiert.  

Ausgewählte Szenen und Charaktere aus „Romeo und Julia“, „Was ihr wollt“, „Ein Sommernachtstraum“ sowie „Macbeth“ wurden aufgegriffen und in die heutige Zeit übertragen. Im Mittelpunkt der modernen Inszenierung standen insbesondere Fragen rund um Geschlechterrollen sowie der wichtige Grundsatz „Nein heißt Nein“, der  eindringlich auf der Bühne umgesetzt wurde. 
 
Unter dem Motto „no roles assigned“ plädierte das Stück für Diversität, Offenheit und die Freiheit jedes Menschen, unabhängig von traditionellen Rollenbildern die eigene Identität zu leben. So wurden Charaktere gezielt auch von Schauspielerinnen und Schauspielern eines anderen Geschlechts verkörpert. Diese Besetzung war kein Zufall, sondern unterstrich die zentrale Aussage des Stücks: Geschlechterrollen sind keine starren Vorgaben. 
 
Besondere Akzente setzten die kreativen Tanzeinlagen und choreografische Elemente des Bewegungstheaters, die den Emotionen und Charaktereigenschaften der Figuren zusätzlichen Ausdruck verliehen. Gleichzeitig wurde auch das Verständnis von Bühne neu gedacht: Der Theaterraum wurde als multidimensionaler und barrierefreier Ort definiert, an dem neue Perspektiven auf das Bühnengeschehen eröffnet wurden. 
 
Die Darstellerinnen und Darsteller überzeugten dabei mit schauspielerischen Höchstleistungen. Mit großer Ausdruckskraft, viel Engagement und spürbarer Leidenschaft brachten sie die anspruchsvollen Szenen auf die Bühne und begeisterten das Publikum. 
 
„Shakespeare unmasked – no roles assigned“ zeigte eindrucksvoll, wie klassische Literatur modern interpretiert werden kann. Der Literaturkurs bewies mit dieser Aufführung Kreativität, Mut und ein hohes künstlerisches Niveau. Das Stück regte zum Nachdenken über gesellschaftliche Normen an und machte deutlich, wie wichtig Respekt, Diversität und die Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen für ein gelingendes Miteinander sind. 

M. Behr

Stadtmeisterschaften und Landesfinale

Nicht nur das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, sondern auch die Wettkampfsaison der Schulen. Zum Abschluss spielten die großen Schülerinnen und Schüler der U20 auf dem Hardtberg die Stadtmeisterschaften aus. Beide Teams zeigten viel Einsatz mit z.T. kreativen Volleyballmomenten. Die Stimmung war super und beide Teams unterstützen sich gegenseitig. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis.

Für die U14 Mädels ging es am 06.07.26 schon früh morgens nach Schwerte. Über mehrere Runden hat sich das Team für das Landesfinale der sechs besten Schulen in NRW qualifiziert. Nach Siegen gegen Essen-Borbeck, Werne und Gastgeber Schwerte ging es im Finale gegen Lüdinghausen. Nach einem langen Tag ließen die Kräfte und die Konzentration etwas nach. Dennoch können die Mädels sehr stolz sein auf ihren zweiten Platz!

Mit dabei: Maira, Lisa, Maite, Angel, Djellona, Anisa

E. Ring, Fachschaft Sport

Hitzefrei- Di., 14.07., und Mi., 15.07., nach der 4. Stunde

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
wegen der zu erwartenden Hitze endet der Unterricht am Dienstag und Mittwoch nach der 4. Stunde für alle Schülerinnen und Schüler. Eine Notbetreuung wird eingerichtet-bitte melden Sie sich dazu im Sekretariat.
Viele Grüße
Mechthild Ankerhold

Onlinebuch zur Projektwoche „Eine nachhaltige Zukunft gestalten“ 

Vor den Sommerferien gibt die gesamte Schulgemeinschaft des Konrad-Adenauer-Gymnasiums noch einmal richtig Gas und stellt ihre Arbeit in den Dienst der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Wie schon im Jahr 2022 setzen sich Schülerinnen und Schüler in jahrgangsstufenübergreifenden Projekten eine Woche lang mit zentralen Fragen unserer Zeit auseinander: Wie kann man Verkehrs- oder Energiekonzepte nachhaltig weiterentwickeln? Wie können wir unsere Wälder schützen oder uns vor Ort für Tiere einsetzen? Wie können wir unsere Schule grüner machen? Wie können wir Altes wieder brauchbar machen oder daraus etwas Neues schaffen? Wie kann ich selbstbewusst und selbstsicher auftreten und für mich einstehen? Wie können wir uns künstlerisch ausdrücken und unsere Stimme erheben? Wie kann es besser gelingen, Diversität anzuerkennen und in einer Gemeinschaft zu leben, die von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist? 

Auf Exkursionen, in Turnhallen, auf dem Hof oder dem Schuldach, im Gebäude, in der Aula und in vielen Klassenräumen: Überall wird eifrig recherchiert, diskutiert, repariert, trainiert, gebaut, gebastelt, gesungen oder künstlerisch gestaltet – und dies in bunt gemischten Gruppen von Schülerinnen und Schülern – gemeinsam mit Lehrkräften, Eltern und eingeladenen Expertinnen und Experten. 

Am Freitagnachmittag werden in einem bunten Programm die Ergebnisse der Projektarbeiten der Schulgemeinschaft präsentiert und anschließend wird gemeinsam und kräftig gefeiert!

Die Arbeitsgruppe „Projektwochenzeitung“ hat die Projektwoche dokumentarisch begleitet und lädt dazu ein, sich für Einblicke in die Projektwoche das eigens erstellte Onlinebuch anzuschauen – viel Freude dabei!

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Stett und die gesamte Vorbereitungsgruppe für die großartige Organisation und das Geschenk einer ganz besonderen und bereichernden Schulwoche.

Arbeitsgruppe Projektwochenzeitung