Schulöffnung ab dem 22.02.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

das Ministerium für Schule und Bildung hat gestern in einer weiteren Schulmail den Schulbetrieb nach den Karnevalstagen beschrieben bzw. geregelt. Auf einige Sachverhalte, die teilweise auf unsere Schule hin konkretisiert wurden, möchte ich explizit hinweisen.

Die gesamte Sekundarstufe I und die Stufe EF werden auch nach dem 22.02.2021 vorerst noch Distanzunterricht erhalten. Es bleibt diesbezüglich bei den bisherigen Regelungen.

Die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 erhalten ab Montag, 22.02.2021, bis auf Weiteres Wechselunterricht (A- und B-Tage), so dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler grundsätzlich alle zwei Tage am Präsenzunterricht in der Schule entlang des für den entsprechenden Tag vorgesehenen Stundenplans teilnimmt. Dieses Vorgehen, das einerseits Präsenzunterricht ermöglicht, aber andererseits auch das Ziel der Kontaktreduzierung und damit den Schutz aller Beteiligten in der Schule nicht aus dem Auge verliert, ist mit dem Amos-Comenius-Gymnasium, mit dem wir im Leistungskursbereich der Oberstufe kooperieren, so abgestimmt. Die genauen Details zur Einteilung, zur Terminierung der Klausuren usw. werden am Ende der nächsten Woche mitgeteilt.

Auf Antrag der Eltern wird weiterhin eine pädagogische Betreuung für Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 ermöglicht. Bitte nutzen Sie bei Bedarf das beigefügte Formular.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wann lesen, wenn nicht jetzt? Und genau diese Geschichte!

Tritt ein oder kehr um, Namenloser! Dieses dunkle Angebot erhält der Protagonist Nick mit unruhiger Hand an seiner Computermaus, denn während der Cursor ungeduldig blinkt, muss er sich entscheiden, ob er das virtuelle Paket mit der Aufschrift Erebos öffnet und sich auf seine Quest begibt, die man nur mit Verbündeten überstehen kann: Es gilt, einen mächtigen Gegner zu überwinden. Mit seiner Spielfigur und den gewöhnlichen Steuerungselementen  Laufen, Springen, Klettern versucht Nick in einer virtuellen Welt eines Computerspiels Überblick zu gewinnen und voranzukommen, bis er einen Lichtschein zwischen den Bäumen, ein Feuer in der Waldschneise und einen einzelnen, möglicher Weise bewaffneten Mann mit langem schwarzen Mantel gelangt: Ein Magier? Die Schnittstelle zwischen echtem Leben und Spiel wird in Ursula Poznanskis Roman Erebos zur Grenze zwischen Realität und einer Fantasy-Welt mit eigenen, obskuren Ritualen. Sie wird aber auch spielerisch erhöht zum Berührungspunkt der Bereiche des Diesseits und einer jenseitigen Anderwelt mit Merkmalen eines Totenreiches. Hier geht es um die Wahl einer Berufung und sinnvolle Antworten auf beliebige Fragen wie der nach dem Tod, wenn man denn den Mut besitzt, danach zu fragen. Und doch stellt sich Nick und der Leserschaft von Anfang an auch die Frage nach dem Preis, den man zahlt, wenn virtuelle Welten zunehmend an die Stelle eines wirklichen Lebens mit Freunden und Familie treten und was Warnzeichen innerhalb und außerhalb der digitalen Welt bedeuten. Die Lesung mit Ursula Poznanski am 29. September in der Aula für Schülerinnen und Schüler unserer achten Klassen im Rahmen des 2020er Bonner Lesefestes Käpt’n Book geriet zu einem kleinen Geniestreich unserer Technik-AG um Herrn Adler: Sie machte es in professioneller Weise möglich, uns als Publikum in der Aula und zuhause am Computer die Autorin aus einer für ganz Wien geltenden Quarantäne vom Arbeitsplatz in ihrer  Wohnung zuzuschalten und näher heranzuholen. Erzeugt wurde eine zum Roman passende Atmosphäre aus medialer Ferne und großer Herzlichkeit im Spiel zwischen Autorin, ihrer Hauptfigur und unserer Zuhörerschaft und so eine wunderbare Brücke geschlagen! Herzlicher Dank an Frau Poznanski, Frau Kühlwetter, den guten Geist der Leseförderung über der ganzen Veranstaltung, und das ModeratorInnen-Team Elena, Layan und Jack aus der 8b, die zusammen mit Frau Jung in der Aula smart zur Tat schritten und für eine starke Lesung sorgten – against all Corona odds…  Fotos: Robert Müller-Uri, by kind permission

J. Juhre, für die Fachschaft Deutsch

Landart von unserer EF: Hinweg, hinaus, weit über die Grenzen des Binären


 

 

 

 

 

 

 

Mit europäischer Landart haben sich zwei Grundkurse der Einführungsphase von Frau Grams in der Praxis auseinandergesetzt. In Zeiten von digitalem Lernen und Online-Schooling eröffnet Kunst Möglichkeiten, unsere Wahrnehmung fern von binären Systemen entfalten zu können. Die Ausgangsfrage war: Wie antworte ich in künstlerisch-ästhetischer Weise auf die natürlichen Gegebenheiten mit Blick auf Strukturen, Materialien und  Kompositionen?  Und genau diese Mission haben die Schülerinnen und Schüler vielfältig, sensibel und aufmerksam erfüllt. Die Ergebnisse auf dem Spielfeld von Natur und Kultur lassen sich in ihrer unaufdringlichen Magie entdecken und berühren.
Wer ihnen wohl auf einem Spaziergang zufällig begegnen mag?

Wir danken Patrick Bonhoff, Lea Brüstle, Sarah Jung, Theo Jakobs, Nina Kreß, Emma Quantius, Frida Schumacher und Nicolai Sohl.