Unsere Schule als Seismograph

Am Konrad-Adenauer-Gymnasium  erforschen wir seit Neustem, wie der Erdboden sich bewegt und bebt. Dazu kamen am Dienstag, dem 5. Oktober,  die zwei Geophysiker Marius Kriegerowski und Marco Pilz vom GeoForschungsZentrum (GFZ )  in Potsdam an unsere Schule und stellten der Klasse 8a vor, wie Erdbeben entstehen und wie sie gemessen werden. Sie brachten einen Sensor mit, der der Klasse vorgestellt wurde, und von da an an der Schule als Forschungsstation installiert wurde, um Daten rund um Erdbeben in unsere Region zu sammeln. Der war ganz schön klein, doch unsere Schule wurde mit diesem unscheinbaren Gegenstand Teil eines großen Projekts. Erdbeben entstehen durch die Bewegung und Verschiebung von Erdplatten, die wie Eisschollen auf dem flüssigen Erdinneren schwimmen. Dabei reiben sie aneinander oder drücken gegeneinander, bis die Erde wackelt und bebt. Die beiden Forscher erzählten uns in einem informativen Vortrag, was man über Erdbeben weiß und was noch nicht – sehr hat uns vor allem die Entstehung von Tsunamis interessiert. Die größte Welle wurde 1958 in Lituya Bay gemessen und war bis zu 520 m hoch. Unvorstellbar, welche Kräfte hier am Werk sind!

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Interreligiöser Dialog am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Kommen ein amerikanischer Jude, ein syrischer Muslim und ein katholischer Rheinländer ans KAG… –Was wie der Beginn eines provokanten Witzes klingen könnte, wurde für viele Schüler:innen von Klasse 7 bis zur Stufe Q2 am 4. und 5. November Realität. Im Rahmen meiner laufenden Ausbildung zur interreligiösen Botschafterin durfte ich die in Unkel gegründete Integrationswerkstatt und den Verein Gemeinsam für Vielfalt e.V. kennenlernen. Auf ihrer Homepage stellen Zachary Gallant, Riad Alhamad und Detlev Cosler ihr Anliegen folgendermaßen vor: Wir bieten Veranstaltungen für Schulen und andere Bildungseinrichtungen an, finanziert durch ein Förderprogramm der EU, und reden über uns und unseren Glauben – als Christ, als Jude, als Muslim. Und wir beantworten Fragen rund um unseren Glauben, unsere Kulturen und Traditionen. Dabei soll es weniger darum gehen, religiöses Fachwissen zu vermitteln, als von unserem persönlichen Glauben, unserer Freundschaft und unseren Erfahrungen als Christ, Jude oder Muslim zu erzählen. Neben dem Hören vieler persönlicher, teils lustiger, teils sehr trauriger und herausfordernder Geschichten, hatten unsere Schüler:innen die Möglichkeit, ganz offen ihre Fragen zu stellen. Dabei ging es um Themen wie Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen, Abtreibung und Homosexualität, religiöse Feste und das Fasten, Freiheit und Toleranz und vieles mehr. Das Schulklingeln läutete jedes Mal überraschend das Ende der Stunde und somit des Besuchs ein, sodass es sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass wir dieses tolle Team einladen haben.
Vielen Dank für diese wichtige Arbeit und Euren Besuch!
M. Müller, Lehrerin für Englisch und ev. Religion am KAG

Fabelhaft: Sponsorenlauf des Konrad-Adenauer-Gymnasiums im Rahmen der Fluthilfe

Die Schulgemeinde bedankt sich von Herzen bei unseren fast 700 Läuferinnen und Läufern, die, verteilt über den Schultag des 30. September, zugunsten der Familien des Are-Gymnasiums, die vom Juli-Hochwasser im Ahrtal getroffen wurden, tempo- und streckenmäßig so viel gegeben haben, dass sage und schreibe gut 10.000 Euro Spendengelder über die Sponsoren zusammengekommen sind! Perfektes Zusammenspiel von Frau Ankerhold, der SV und in der Ausführung von Frau Menzel mit ihren Sporthelferinnen und Sporthelfern. Danke auch an die Eltern, die Getränke gereicht haben und überhaupt alle Teilnehmer: Sogar ein Einhorn soll angeblich mitgelaufen sein.

„Das Tor zur Welt der Bücher“: Käpt’n Book zu Gast am Adenauer-Gymnasium

Am Mittwoch, dem 29. September besuchte der Autor und Medienjournalist Thomas Feibel unsere Schule. Die Klasse 6b übernahm die Organisation. Drei Moderatoren aus unserer Klasse, Maria Rößel, Katy Bruns und Michel Schmidt, begrüßten das Publikum und den Autor vor einem Publikum von über 200 begeisterten Kindern in der Aula. Der nächste Programmpunkt war der Auftritt der neu formierten Schülerband unter der Leitung von Kai Trimpler. Sie spielten das Lied I follow rivers mit verschiedensten Instrumenten. Danach kam Herr Feibel auf die Bühne. Er stellte den Kindern Fragen über Medien und berichtete, dass eines seiner neuen Bücher „Fake News“ heißt. Das Buch ist ein Mitratekrimi über Probleme mit sozialen Medien. Herr Feibel erzählte den Kindern von seinem Leben: Er ist Medienjournalist, denn es ist ihm wichtig, dass Kinder wissen, wie man mit sozialen Medien umgeht und was dort für Gefahren lauern können. Er berichtete außerdem, dass er selbst auch gerne Videospiele spielt. Herr Feibel las als Kind nicht sehr gerne und gab den Kindern, die nicht gerne lesen, einen Ratschlag mit auf den Weg: „Man muss nur sein Buch finden, welches einem das Tor zur Lesewelt öffnet“. Nun las Herr Feibel einige Textstellen aus seinem Buch Happy, der Hund im Handy vor. In dem Buch geht es um ein neues Videospiel, welches die vier Hauptpersonen in seinen Bann zieht. Das Spiel heißt Happy, der Hund im Handy. Für die Zeit im Anschluss an die Lesung hatte die Klasse 6b ein paar Fragen vorbereitet:
Nach einem kleinen Quiz über das Buch durften sich die Kinder Bücher am Bücherstand kaufen und signieren lassen. Zum Schluss kam unser Schulleiter, Herr Trimpop, und die Klassensprecher der 6b, Irma Baßler und Erik Buchalla, auf die Bühne und überreichten Herrn Feibel ein kleines Dankeschön. Die Lesung hat den Kindern und dem Autor viel Spaß gemacht und alle freuen sich bereits jetzt schon auf die nächste Lesung mit Frau Kühlwetter, die bei uns an der Schule mit viel Engagement die Leseförderung koordiniert.
Ida Woithe, Denise Arping, Reporterinnen-Team der Klasse 6b; Fotos: Felix Thiel, Philipp Schäfer und N. Kühlwetter
Die Homepage-Redaktion bedankt sich für den Einsatz der Technik-AG um Herrn Dr. Adler in tau-frischer Formation mit Maximilian Peter (7c), Quentin Bayer (7c), André Reichardt (7c), David Hahn (7c), Linus Lorenzen (8a), Ren Bäcker (8c) und Felix Aust (8c). Ein Dankeschön geht auch an Familie Bernhardt am Büchertisch, welcher sicherstellte, dass sich alle Interessierten mit Lesefutter und zu signierenden Textausgaben eindecken konnten.