MEET US ON THE WATER – Kanu-AG auf der Ruhr

Nach einem knappen Jahr im Schwimmbad konnten die Schülerinnen und Schüler der Kanu-AG nun endlich die gelernten Paddeltechniken auf fließendem Wasser einsetzen. Auf der Ruhr bei Hattingen wurde fleißig das Kehrwasserfahren trainiert – und an manchen Stellen war auch eine Portion Mut gefragt. Insbesondere, wenn sich der ein oder andere plötzlich schwimmend in der Ruhr wiederfand. Natürlich kamen dabei alle wieder sicher an Land. Ob bei Sonnenschein oder Regen: Die Mischung aus sportlicher Herausforderung, gemeinsamen Erlebnissen und jeder Menge Spaß machte die Fahrt zu einem echten Highlight für die Schülerinnen und Schüler. Außerdem haben alle die Anforderungen des Europäischen Paddelpasses (Stufe 1) des Deutschen Kanu-Verbands erfüllt und können damit ihre erworbenen kanusportlichen Fähigkeiten auch offiziell nachweisen.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Förderverein, der diese Fahrt durch seine großzügige Unterstützung möglich gemacht hat. Ebenso bedanken wir uns bei der Europcar Autovermietung Agentur Willi Sülzen, die unsere Kanufahrt durch die Bereitstellung eines Transporters unterstützt hat.

Das KANU-TEAM des Konrad-Adenauer-Gymnasiums

Herzensangelegenheit: Null Toleranz gegenüber sexualisierter Gewalt

Im Rahmen eines mehrstufigen, partizipativen Schulentwicklungsprozesses haben Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern über einen Zeitraum von anderthalb Schuljahren ein ausführliches „Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt an Schule“ erstellt.

Was mit einer kleinen, vom schulpsychologischen Dienst intensiv geschulten Expertengruppe begann, die sich vor vielen Monate auf den Weg machte, sich für das Thema zu engagieren, führte am Ende zu einem breitangelegten, umfassenden Konzept, an dem Lehrerkollegium, Eltern- und Schülerschaft gleichermaßen intensiv mitwirkten und dabei viel Engagement zeigten.

Dass die Konzeptentwicklung für die ganze Schulgemeinschaft zu einer wahren Herzensangelegenheit wurde, zeigte sich insbesondere auch noch einmal im finalen Lauf durch alle schulischen Gremien, in dem über das Konzept interessiert und intensiv diskutiert und beraten wurde.

Dass wir – wie der Besuch der Qualitätsanalyse es uns vor einigen Wochen auch deutlich attestierte – eine Schule mit großem Zusammenhalt und mit klarer Haltung sind, zeigte das einstimmige Votum für das Schutzkonzept in der Schulkonferenzsitzung am 16. Juni. Was seit jeher an unserer Schule eh im Schulalltag gelebt wird, ist nun auch hochoffiziell beschlossene Sache: Die Schulgemeinschaft zeigt jederzeit null Toleranz gegenüber (sexualisierter) Gewalt!

Zu den Kernstücken des Schutzkonzepts zählen, neben einer festen Verankerung im Schulprogramm, ausführliche Kapitel zur Schülerpartizipation und zu den hausinternen Präventionsangeboten für die Schüler*innen; hier wird aufgeführt, in wie vielen unterschiedlichen Projekten und Maßnahmen wir am Konrad-Adenauer unsere Kinder stark machen. Ferner findet sich ein breit ausformulierter vom Lehrerkollegium mit viel Herzblut erstellter Verhaltenskodex, der deutlich macht, wie wir an Schule miteinander leben, lernen und arbeiten wollen. Selbstverständlich gibt es auch diverse Kapitel, die sich mit schulinternen Hilfsangeboten sowie vielfältigen externen Kooperationspartnern beschäftigen. Handlungs- Rechtssicherheit bieten zudem die ausführlichen Interventionspläne.

Die wichtigste Botschaft der Arbeitsgruppe sowie des gesamten Kollegiums an die Schülerschaft ist jedoch: Ihr seid nicht allein! Wir stehen euch jederzeit zur Seite! Ihr könnt euch jederzeit an uns wenden, wir helfen euch! Wir haben immer ein offenes Ohr für euch!

Sekundarstufe I hat hitzefrei

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Jg. 5- 10),
aufgrund der hohen Temperaturen zur Mittagszeit endet der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 von heute bis Donnerstag nach der 4. Stunde. Eine Notbetreuung wird bei Bedarf eingerichtet. Bitte melden Sie sich dazu im Sekretariat. Das Mittagessen entfällt in dieser Woche.
Die Sekundarstufe II (Jg. EF und Q1) hat normal Unterricht nach Plan.

Besuch der 7er PP-Kurse im Theater MARABU

Die Generation Alpha… jede*r meint, sie zu kennen und zu wissen, dass es um sie nicht zum Besten steht. Judith Nikula führt im Feuilleton des General-Anzeigers aus: „Unablässig wird über diese Generation gesprochen und geurteilt. Verloren sei sie, faul, abhängig von Social Media, und überhaupt, sie arbeite ja viel zu wenig. Früher war alles besser, die Jugend von heute sei nicht zu retten. So lauten die immer gleichen Beschwörungen.“ Doch lohnt ein genauer Blick in die Gedankenwelt dieser Generation, exemplarisch möglich im Theater Marabu. Judith Nikula im General-Anzeiger vom 8. Februar: „Umso besser, dass es in Bonn nun erneut ein Theaterstück zu sehen gibt, das nicht von außen bewertet, sondern die Generation Alpha mit ihrer eigenen Stimme sprechen lässt.“ Die Rede ist vom Theaterstück Stolpern, entwickelt unter der künstlerischen Leitung von Judith Niggehoff und Vivien Musweiler vom Teen Ensemble Marabu. Es bringt die Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und klugen Reflexionen der am Ensemble beteiligten Jugendlichen auf die Bühne, die sich über Wochen mit der Frage nach Schuld und Verantwortung mit Blick von der Geschichte über die Gegenwart in die Zukunft beschäftigt haben.


Die Praktische Philosophie-Kurse unseres 7. Jahrgangs bei Frau Zerouali und Herrn Potschka brachten genau diese Fragen aus dem Unterricht mit ins Theater. Sieben begleitende Schülerinnen der EF, die im November 2025 im Rahmen des Polenaustauschs die Gedenkstätte in Auschwitz besucht hatten, ergänzten wiederum ganz eigenen Eindrücke und ihre eigenen Fragen fanden Sie nun nicht nur eindringlich, authentisch und mit Verve auf die Bühne gebracht, sondern sogar in überraschenden Zusammenhängen und Perspektiven neu gestellt. Der Theaterbesuch, der mit einem ausführlichen Gespräch zwischen künstlerischer Leitung, Ensemble und Publikum endete, war für uns ein Stolperstein und ein weiterer kleiner Baustein für den beständigen Ausbau unserer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Weitere Aufführungen von Stolpern wird es im September und November geben.

K. Potschka für die Fachschaft Philosophie (Foto: Klaus Rosen, mit freundlicher Genehmigung)