Das Konrad-Adenauer-Gymnasium macht mit beim Pennenfeld Clean-Up Day

Die Umwelt-AG lädt Dich und Sie herzlich zur gemeinsamen Müllsammelaktion im Pennenfeld ein. Die Initiative „Clean-Up-Pennenfeld“ ist eine Kooperation des Quartiersmanagements Pennenfeld und des Bürgervereins Buntes Pennenfeld e.V.
Termin: Dienstag, der 17. Mai 2022
Uhrzeit: 15:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang der Schule
Wir laufen dann gemeinsam zur Maidenheadstr. 20
Wenn du mitmachen möchtest, brauchst du eine Einverständniserklärung deiner Eltern. Ohne Unterschrift darfst Du nicht teilnehmen. Das Formular ist hier im Downloadbereich oder  im Sekretariat erhältlich – und wurde zusätzlich per Mail an deine Eltern verschickt.

Mit freundlichen Grüßen
Die Umwelt-AG

Speerspitze der Motivation

Die ehemalige Speerwerferin Christina Obergföll, ihres Zeichens Weltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2013 sowie zweifache Gewinnerin der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen, hat mit Schülerinnen und Schülern des Sport-Leistungskurses trainiert und im Rahmen eines Workshops die Themen Gesundheit, Stressbewältigung und Motivationstraining bearbeitet. Dies war Teil des Projekttags ,Gesundheit in der Schule“ und ist Bestandteil der seit 2017 bestehenden Kurslernpartnerschaft zwischen dem Konrad-Adenauer-Gymnasium und der BARMER GEK. In einem 90-minütigen Vortrag berichtete Frau Obergföll über ihren Entschluss, einmal bei den Olympischen Spielen teilzunehmen, aber auch über ihre Zeit als Profisportlerin. Sie erzählte uns von Höhen und Tiefen ihrer Karriere, um auch nach Rückschlägen wieder erfolgreich zu sein. Speziell gab sie uns Einblicke in Verhaltensregeln und Methoden der Selbstmotivation während ihrer Trainingsphasen, zeigte uns aber auch Stressbewältigungsstrategien während des Wettkampfs auf, um ‚auf den Punkt‘ die bestmögliche Weite erreichen zu können. Anschließend gab sie uns Motivationstipps und beantwortete Fragen. Es folgte ein sportpraktischer Teil, in dem sie nach einem Aufwärm- und Koordinationsprogramm mit den Jugendlichen Übungen zum Speerwerfen durchführte.
A.Klein, Kurslernpartnerschaft Firma Barmer

Nix los in Pandemie-Zeiten? Weit gefehlt…

Leseabend in der 7b am 14. Januar: Otfried Preußlers Krabat ist nicht nur etwas gruselig, er kann auch sehr gemütlich sein, wie die Klasse 7b bei ihrem Leseabend in der Aula feststellen durfte. Um den Schülerinnen und Schülern einen kleinen „Lese-Anschubs“ zu verpassen, wurde das erste Drittel der aktuellen Deutschlektüre kurzerhand in die Aula verlegt und man gönnte sich in gemeinschaftlicher Runde und natürlich mit leckerer Pizzapause drei Stunden Hörbuchvergnügen – wie schön, dass man auch einmal wieder außerhalb des Unterrichts zusammen sein konnte – wie sehr das fehlt, zeigt die Tatsache, dass sich kaum einer dieses freiwillige abendliche Klassen- und Hörvergnügen hat nehmen lassen! Ja und dann natürlich der letzte Öffnungstag in der Eishalle Troisdorf am 5. April: Full House mit den Fünfern und Sechsern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums: Ein bisschen Holiday-on-Ice-Feeling in der Woche vor den Osterferien. Es hat offensichtlich gut getan, Bahnen zu ziehen, gemeinsam, allein, mit Pylon als Skate-Hilfe. Oder dem Spektakel von der Bande aus zuzuschauen. Oder sich mit einer Portion Pommes aufzuwärmen.

R. Sonntag, Koordination Erprobungsstufe

Eine Kultur des Erinnerns statt Krieg, Zerstörung und propagandistischem Vergessenmachen-Wollen

Boris Romantschenko starb am Freitag, dem 18. März bei der Bombardierung des ostukrainischen Charkiw. Am heutigen Karfreitag möchte die Redaktion dieser Homepage einhalten, seiner gedenken und ihm danken: Er hat die Konzentrationslager von Buchenwald, Peenemünde, Dora und Bergen-Belsen überlebt. Sein Lebenswerk: Er kämpfte gegen das Vergessen. Und später setzte sich Romantschenko als  Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora für das Erinnern an die nationalsozialistische Barbarei ein und kam seit den 1990er-Jahren regelmäßig zu Veranstaltungen auf das Gelände des ehemaligen KZ bei Weimar. Danken möchten wir auch Schülerinnen und Schülern, die im Unterricht zusammen mit ihren Lehrkräften an einer Erinnerungskultur arbeiten, sei es im Rahmen unseres von Herrn Potschka betreuten Schüleraustausches mit Polen oder im Geschichtsunterricht, wie zum Beispiel bei Frau Goetzke anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 25. Januar. Hier wurden zuletzt Plakate gestaltet, die exemplarisch die berufliche, psychische und physische Vernichtung jüdischer Menschen im Dritten Reich dokumentieren und dabei deren Errungenschaften für Wissenschaft, Kultur und Geist in den Blick nehmen, zum Beispiel anhand von Victor Klemperers Schicksal. Auch die Besuche in den ehemaligen Kaderschmieden des faschistischen Ungeistes in Vogelsang und der Freusburg helfen uns allen, das Erinnern und das Verstehen des Abgrundes zu fördern, in den Nationalismus und Rassismus, sekundiert von Propaganda, führen.

J. Juhre