Premiere beim Volleyball-Lehrerturnier 2026

Partnerschule des Volleyballsports – der Name ist Programm. So meldete das Konrad-Adenauer-Gymnasium dieses Jahr erstmals ein Lehrerteam für das Turnier des Westdeutschen Volleyballverbands. Nach ersten Trainingseinheiten war unser Team heiß auf den Match-day.  Am Freitagnachmittag waren wir zu Gast in Beuel. Insgesamt hatte jede Mannschaft vier Spiele im Pool der Bonner Teams. Mit dabei waren neben dem Gastgeber Kardinal-Frings-Gymnasium, das Amos-Comenius-Gymnasium, die Gesamtschule Weilerswist und das Ville Gymnasium Erftstadt. Die Spiele waren knapp und hart umkämpft. Unser Team – eine bunte Mischung aus verschiedenen Sportarten – präsentierte sich gut und das Ziel für nächstes Jahr ist klar: wir möchten uns für die nächste Runde qualifizieren😉

Danke für den Support und an das Team, besonders an Ani, die uns ausgeholfen hat. 

E. Ring, Fachschaft Sport

Lerserbrief zum Thema Mikroplastik

Fleece-Kleidung aus recyceltem Plastik: Eine sinnvolle Idee?

Ihr kennt das doch alle: Es ist Winter und sehr kalt draußen. Du schaust in deinen Kleiderschrank und nimmst deine kuschelige Lieblings-Fleecejacke raus. Sie ist aus Recycling-Kunststoff. Aber welchen Einfluss hat sie auf die Umwelt?

Klar, Fleece ist ein beliebtes Material, da es warmhält und eine hohe Wäüreme-Isolation besitzt. Außerdem ist es atmungsaktiv, was im Winter sehr angenehm ist. Natürlich ist Fleece-Kleidung nicht nur deswegen so beliebt, denn sie ist einfach bequem und fühlt sich weich wie Wolle an. Und außerdem ist es aus Plastik hergestellt, das sonst vielleicht in Seen, Flüssen oder im Meer gelandet wäre. Also ist es doch gut, dass man stattdessen wärmende kleidung draus gemacht hat.

Problematisch hingegen ist, dass für das Fleece Erdöl gefördert wurde, wofür unter Umständen Wald gerodet wurde, der ansonsten CO2 gespeichert hätte und Lebensraum für weitere Pflanzen und Tiere gerwesen wäre. Und selbst, wenn für Erdöl kein Wald gerodet werden musste, bleibt das Öl dennoch eine begrenzte und umweltschädliche Ressource, die man so wenig wie möglich nutzen möchte.

Hinzu kommt bei Fleece-Kleidung eine weitere Folge: Mit jedem Waschgang in der Waschmaschine lösen sich etwa 1900 Mikroplastik-Fasern und gelangen über das Abwasser in die Umwelt. Denn diese Fasern lassen sich von Kläranlagen kaum herausfiltern. Wird recyceltes Plastik stattdessen zu einer PET-Flasche gemacht, die wiederum wiederverwertet wird, bleibt dieser negative Effekt aus. So aber landen die Plastikfasern in Flüssen, dann im Meer, werden von Fischen aufgenommen und landen am Ende möglichwerweise wieder bei uns auf dem Teller, was wahrscheinlich schwere gesundheitliche Schäden bei uns Menschen verursacht.

Mein Fazit: um Schäden für Mensch und Tier zu vermeiden, sollten wir keine Fleece-Produkte mehr kaufen oder verwenden

Philip, jetzt 8a im Juni, 2025

Anmerkung: Die Schüler der 7. Klassen haben im Umfeld ihrer Lektüre des Schimmelreiters von Theodor Storm informierende Texte, Referate und Leserbriefe zum Oberthema Wasser verfasst. Dabei untersuchte die damalige 7a das Phänomen des Mikroplastiks, das erst in den letzten Jahren intensiver erforscht wird. J. Juhre

Bild von A_Different_Perspective auf Pixabay

An Aschermittwoch ist alles vorbei … oder: Erkunde-Exkursionen der Q1 auf großer Ruhrgebietstour

Voller Elan, Tatendrang und mit ganz viel guter Laune aus dem Karnevalswochenende starteten die drei Erdkundekurse der Q1 in aller Herrgottsfrühe am Aschermittwoch in ihre große Ruhrgebietsexkursion zum Thema „Wandel altindustrieller Räume“. Beobachtet werden konnte der Strukturwandel in all seinen Facetten: Deindustrialisierung, Reindustrialisierung, Tertiärisierung und mancherorts auch Renaturierung. An verschiedenen Standorten untersuchten die Schülerinnen und Schüler des Erdkundeleistungskurses und der beiden Erdkundegrundkurse, ob es sich allerorts um gelungene Revitalisierungsprojekte zur Förderung der wirtschaftlichen Umbaus des zentralen Agglomerationsraums im Herzen Nordrhein-Westfalens handelt. 

Vormittags wurde die Musealisierung des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen betrachtet sowie die Rekultivierung des Monte Schlacko, wie die Bottroper Halde in Tafelberg-Form auch liebevoll im Ruhrpott genannt wird. Im Fokus der Mittagspause stand dann die Untersuchung gigantischer Einkaufswelten im Oberhausener Centro, mit über 250 Shops das größte Einkaufszentrum Deutschlands. Bei besten Wetter bildete der Besuch des beeindruckenden Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord dann nachmittags einen würdigen Abschluss. Trotz eisiger Temperaturen wurde es so manchem Geographen ganz warm ums Herz bei der Besteigung des 70 m hohen Hochofens 5 und dem gigantischen Blick bis zum Duisburger Innenhafen und dem wunderschönen Rheintal.

N. Kühlwetter u. P. Goertz für die Fachschaft Erdkunde

Tolle Leistung beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs: Jan aus der 6c vertritt bravourös unsere Schule

Der Saal im Haus der Bildung füllte sich am 23. Februar mit Schüler:innen, deren Verwandten und Bekannten und deren Lehrer:innen. Herr Seehausen, der Inhaber der Buchhandlung am Paulusplatz, stellte die Jury vor, die aus Vertretern der Sponsoren bestand. Zu nennen wäre hier das mit unserer Schule kooperierende Literaturhaus Bonn. Dann ging es auch schon los. Jeder der 12 Schulsieger präsentierte kunstvoll den eigens vorbereiteten Text aus alter und junger, aber in jedem Fall inspirierender Jugendliteratur und jeder zeigte dabei sein Können. Jan glänzte mit Elan und Enthusiasmus.

Dann zog sich die Jury zurück und diskutierte ausgiebig und zeitintensiv über den besten Vorleser. Denn nur vier durften dann im zweiten Teil den Fremdtext lesen, wonach dann von der Jury die diesjährige Siegerin gekürt wurde.

Herzlichen Glückwunsch an Jan! Vielen Dank für dein Engagement und die Unterstützung durch deine Familie.

K. Trimpler, für die Fachschaft Deutsch