Magie der Bücher

In der Woche vom 23. April war es wieder soweit: Unser 5.-Klässer sowie die Schülerinnen und Schüler der beiden IVK-Klassen besuchten gemeinsam mit ihren Deutschlehrerinnen anlässlich des Welttags des Buches die Thalia-Buchhandlung in der Bad Godesberger Innenstadt.
Begeistert lauschten die Kinder Herrn Marx, dem Fachmann für Kinder- und Jugendliteratur unserer ortansässigen Buchhandlung, der mit viel Witz, Charm, Humor und fachlicher Expertise die jungen Leserinnen und Leser mit der Welt der Bücher vertraut machte. So erführen die Jungen und Mädchen allerlei Spannendes über den Prozess der Bücherentstehung, das Verlagswesen sowie den Aufbau der Buchhandlung. Bei einer Bücher-Rallye mit kniffligen Rätselfragen gab es für unsere Leseratten so einiges in den Bücherregalen zu entdecken. Die strahlenden Kinderaugen am Ende des Besuchs in der Buchhandlung, als jeder mit einer Ausgabe der diesjährigen Welttagsgeschichte aus der Buchhandlung marschierte, sprachen für sich. Lesen macht Laune! 

Krönenden Abschluss des Tages bildete bei den meisten Klassen eine gemeinsame Lesestunde am Ende des Schulvormittags, wobei so mancher Lesefan den Comicroman von Andreas Hüging und Angelika Niestrath „Der fliegende Klassenscooter“ in Rekordzeit verschlungen hat. 

Unser besonderer Dank gilt Herrn Marx von Thalia sowie insbesondere den Deutschlehrerinnen, Fr. Sonntag, Fr. Schetter, Fr. Emmerichs, Fr. Schestag u. Fr. Schüller, die stets mit viel Engagement und Leidenschaft das Lesen der Kinder mit verschiedenen Aktionen fördern.

N. Kühlwetter, für die Leseförderung u. die Deutschfachschaft

Einfach grandios!

Am 20. April fanden die Basketball-Stadtmeisterschaften der ‚U14 – männlich‘ in der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Tannenbusch statt. Bestens vorbereitet, machte sich die Mannschaft des Konrad-Adenauer-Gymnasiums um Trainerin Barbara Menzel auf den Weg. Ein Teilnehmerfeld von ursprünglich 8 Mannschaften reduzierte sich durch die Nichtanwesenheit zweier Teams auf sechs Mannschaften, so dass sich auch der Spielmodus  änderte: Jeder spielte gegen jeden.

Im ersten Spiel gegen das zweite Team der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gelang ein ungefährdeter 30:6 Sieg. Das Hardtberg-Gymnasium zeigte dem KAG-Team im zweiten Spiel die Grenzen auf, denn eine sehr starke Leistung der mit Spielern der Telekom Baskets besetzten Mannschaft spielte wie aus einem Guss und gewann deutlich mit 41:14 gegen unser Team. Die Spiele drei und vier waren dann wieder eine klare Angelegenheit für das unser Team mit Siegen gegen die Maria Kahle Gesamtschule (28:8) und die ESG 1 (33:10).

Das Spiel gegen die Bertolt-Brecht-Gesamtschule war dann das „Endspiel“ um den zweiten Platz, das Team hatte auch nur gegen das HBG verloren. Und jetzt zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt. Obwohl schon vier Spiele in den Knochen, kauften sie der BBG von Anfang an den Schneid ab. Konsequente Verteidigung, erfolgreich beendete Schnellangriffe und eine tolle Mannschaftsleistung garantierten am Ende den 27:15 Sieg. Gleichbedeutend mit dem zweiten Platz, ein grandioses Ergebnis !!!

Folgende Spieler kämpften bis zum Umfallen, gaben keinen Ball verloren und gewannen, auch dank einer  geschlossenen Mannschaftsleistung, den zweiten Platz: Hans-Peter, Marlin, Leonard, Linus, Yussof, Dorde, Mio, Isaia, Adrian, Stepan und Jonathan. Ein Dank von Frau Menzel an das gesamte Team für den tollen Einsatz und auch an die Mutter von Leo, die die Trikots zum Waschen mit nach Hause genommen hat! – für das KAG!

Herausragend: Die Leistungen unserer Marathon-LäuferInnen!

Mit sechs Schülerstaffeln und einer Lehrerstaffel ist das Konrad-Adenauer-Gymnasium am Deutsche Post Marathon Bonn 2026 angetreten: Am 19. April nahmen 36 Schülerinnen und Schüler sowie 6 Lehrkräfte an der Veranstaltung teil, bei der insgesamt sage und schreibe 258 Schulstaffeln unter dem diesjährigen Moto „Laufend jeck“ anlässlich der Zweihundert-Jahr-Feier des Bonner Karnevals liefen. Mit 22.222 Läuferinnen und Läufern gab es in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord – 4.000 mehr als im Vorjahr.

Alle Staffeln unserer Schule haben die Strecke erfolgreich absolviert: eine großartige Leistung der Teilnehmenden aus den Klassenstufen 5, 6, 7, 8, 9, 10 und Q1 ! Und unsere Lehrerstaffel mit den Herren Trimpler, Behr, Aye, Höcht, Bartelt und Nonn belegte unter den insgesamt 27 Lehrerstaffeln dann auch noch Platz 2 (Zeit: 3:26:32). Die Krönung aber war mit einer Zeit von 3:02.17 eine Konrad-Adenauer-Schülerstaffel: Den 3. Platz in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Schulen belegte nämlich die Staffel mit Julian Thommes, Emilio Sanz Nadler, Nicolas Weibert, Tim Eichers, Lars Haferkorn und Nils Haferkorn. In ihrer Altersklasse belegte diese Equipe sogar den 1. Platz!

J. Bartelt

Leserbrief zum Thema Mikroplastik

Fleece-Kleidung aus recyceltem Plastik: Eine sinnvolle Idee?

Ihr kennt das doch alle: Es ist Winter und sehr kalt draußen. Du schaust in deinen Kleiderschrank und nimmst deine kuschelige Lieblings-Fleecejacke raus. Sie ist aus Recycling-Kunststoff. Aber welchen Einfluss hat sie auf die Umwelt?

Klar, Fleece ist ein beliebtes Material, da es warmhält und eine hohe Wäüreme-Isolation besitzt. Außerdem ist es atmungsaktiv, was im Winter sehr angenehm ist. Natürlich ist Fleece-Kleidung nicht nur deswegen so beliebt, denn sie ist einfach bequem und fühlt sich weich wie Wolle an. Und außerdem ist es aus Plastik hergestellt, das sonst vielleicht in Seen, Flüssen oder im Meer gelandet wäre. Also ist es doch gut, dass man stattdessen wärmende kleidung draus gemacht hat.

Problematisch hingegen ist, dass für das Fleece Erdöl gefördert wurde, wofür unter Umständen Wald gerodet wurde, der ansonsten CO2 gespeichert hätte und Lebensraum für weitere Pflanzen und Tiere gerwesen wäre. Und selbst, wenn für Erdöl kein Wald gerodet werden musste, bleibt das Öl dennoch eine begrenzte und umweltschädliche Ressource, die man so wenig wie möglich nutzen möchte.

Hinzu kommt bei Fleece-Kleidung eine weitere Folge: Mit jedem Waschgang in der Waschmaschine lösen sich etwa 1900 Mikroplastik-Fasern und gelangen über das Abwasser in die Umwelt. Denn diese Fasern lassen sich von Kläranlagen kaum herausfiltern. Wird recyceltes Plastik stattdessen zu einer PET-Flasche gemacht, die wiederum wiederverwertet wird, bleibt dieser negative Effekt aus. So aber landen die Plastikfasern in Flüssen, dann im Meer, werden von Fischen aufgenommen und landen am Ende möglichwerweise wieder bei uns auf dem Teller, was wahrscheinlich schwere gesundheitliche Schäden bei uns Menschen verursacht.

Mein Fazit: um Schäden für Mensch und Tier zu vermeiden, sollten wir keine Fleece-Produkte mehr kaufen oder verwenden

Philip, jetzt 8a im Juni, 2025

Anmerkung: Die Schüler der 7. Klassen haben im Umfeld ihrer Lektüre des Schimmelreiters von Theodor Storm informierende Texte, Referate und Leserbriefe zum Oberthema Wasser verfasst. Dabei untersuchte die damalige 7a das Phänomen des Mikroplastiks, das erst in den letzten Jahren intensiver erforscht wird. J. Juhre

Bild von A_Different_Perspective auf Pixabay