Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite des Konrad-Adenauer-Gymnasiums der Stadt Bonn.
Auf unserer Homepage können sich Schülerinnen und Schüler und Eltern über die Schule und ihre Aktivitäten informieren.

Ein herzliches Willkommen

Sie mag Kinder, wandert gerne und ist naturverbunden. Sie liebt die britischen Inseln und singt in einem multikulturellen Chor. Als Hobby-Imkerin betreut sie rund neunzig- tausend Bienen: Nun kommen einige hundert Schülerinnen und Schüler nebst ihren Erziehungsberechtigten, das Kollegium, die Schulleitung und die Schulverwaltung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums hinzu. Denn seit dieser Woche ist sie als unsere neue Schul- sekretärin bei uns: Ein herz- liches Willkommen an Frau Thoma! Auf einen guten Start an der Seite von Frau Beck, ein gutes Zusammenarbeiten sowie auf ein sicher gelingendes Miteinander, was – am Anfang, bei so vielen neuen Gesichtern, Namen und Eindrücken – ganz schön spannend sein wird.
J. Juhre, für die Homepage-Redaktion und im Namen der Schulgemeinde

Leben wie Gott Jupiter an der Ahr: Ausflug zur Römervilla

Bereits am 10. September 2019 fuhren wir, der Latein- kurs der Stufe 7, unter der Leitung von Frau Ankerhold und Frau Goetzke zur Römer- villa in Ahrweiler. Mit der Bahn ging es nach Ahrweiler Markt und den Rest der Strecke lie- fen wir an Weinbergen vorbei. Zuerst bekamen wir eine ein- stündige Führung durch die heute überdachten Reste römischer Gemäuer. Die Villa bestand damals aus einer gro- ßen Eingangshalle, genannt Porticus, vielen Schlafzim- mern, einer funktionierenden Fußbodenheizung und einer großen, aber nachträglich eingebauten Küche. Heute sind nur noch die alten Grundmauern und einige Wandmalereien und Verzierungen erhalten. An einem Modell konnte man erkennen, dass die Villa früher ein herrschaftliches Haus war – mit viel Land und sieben weiteren Gebäuden umgeben, darunter Schuppen, Heuspeicher, Tierställe und ein luxuriöses Badehaus. Als die Germanen über den Rhein kamen, wurden die Römer vertrieben. Die Germanen konnten dieses Haus aber nicht betreiben und nutzten es deshalb als Grabstätte. Danach wurde die Villa von einer Gerölllawine überschüttet und 1990, beim Bau einer Straße wiederentdeckt und freigelegt. Der Museumsführer erklärte uns außerdem, dass die Villa ein eigenes Kanalsystem, angeschlossen an den Fluss Ahr hatte. Nach der Führung hatten unsere Lehrerinnen noch eine kleine Museumsralley für uns vorbereitet. So konnten wir die Anlage selbstständig erkunden. Auf die Sieger wartete ein original lateinischer Radiergummi, mit dem berühmtesten lateinischen Satz der Welt: Errare huma- num est. Danach machte wir uns wieder auf den Heimweg, doch nicht ohne einen Besuch im Museumsshop. Wieder am Mehlemer Bahn angekommen waren wir um einiges Wissen und einen schönen Tag reicher! Dennoch sind die meisten von uns nach unse- rem Ausflug doch ganz froh, nicht in damaligen Zeiten gelebt zu haben!
Konrad S., Kilian D. und Bennet E. für den Lateinkurs in Stufe 7

8. Streitschlichtertreffen am Helmholtz-Gymnasium Bonn

Am 30. Januar fand der 8. regionale Streitschlichtertreff am Helmholtz-Gymnasium in Bonn-Duisdorf statt. Dort waren insgesamt 90 Streitschlichter*innen und Lehrer*innen verschiedener Schulformen der Region Bonn/ Rhein-Sieg sowie Sozialpädagogen*innen anwesend. Dieses Treffen wurde vom Frauennetzwerk für Frieden veranstaltet. Acht Mitglieder unseres Streitschlichtungsteams durften in Begleitung von Herrn Stett auch dabei sein. Wir konnten von unseren Erfahrungen berichten, Tipps geben und neues Wissen rund ums Thema Streitschlichtung erlangen. Hierzu gab es drei Workshops. Damit wir als Team einen Einblick in jeden Workshop bekommen, teilten wir uns auf diese auf. Im ersten Workshop wurden Methoden der Öffentlichkeitsarbeit besprochen. Im zweiten Workshop ging es darum, wie sich die Streitschlichtung in den Alltag integrieren lässt und darum, wie man Konflikte gewaltfrei löst. Mit dem Thema Mobbing setzte sich der dritte Workshop auseinander. Hier wurden Rollenspiele durchgeführt, um alle Seiten des Mobbings mal zu erleben und den Umgang mit Mobbing im Prozess einer Streitschlichtung zu besprechen. Auch Lehrkräfte und Sozialarbeiter konnten sich rund um das Thema Streitschlichtung an Schulen austauschen. Insgesamt nehmen wir diesen Tag als eine schöne und lehrreiche Erfahrung mit, da wir andere Streitschlichter*innen kennengelernt haben, uns austauschen konnten und viel Wissen mitgenommen haben. Zum Bericht des General-Anzeigers geht es hier.
Anastasia Kiriljuk und Defne Chasan (für unser Streitschlichtungs-Team)

“Kurzgeschichten stellen eher Fragen, als dass sie uns Antworten geben”: Judith Hermann liest am Konrad-Adenauer-Gymnasium


Selten ist es in Anwesenheit so vieler Schüler so unglaublich still, denn Judith Hermann schafft es, die anwesenden Oberstufenschülerinnen und –schüler der EF und Q1 in ihren Bann zu ziehen. Die Berliner Autorin hat sich, so sagt sie, sehr auf ihr Wiederkommen ans Konrad-Adenauer-Gymnasium gefreut, nachdem sie bereits 2019 bei uns gelesen hat. Und so gibt sie uns an diesem 4. Februar in der Aula zum zweiten Mal die Ehre, ihrer Erzählung Sommerhaus, später aus dem gleichnamigen Erzählungsband zu lauschen und stellt sich danach den Fragen des Moderatorenteams Robert Müller-Uri und Sabrina Straub. Künstlerisch eingeleitet wird die Lesung von Hannah Stähles filigran vorgetragenem Lied Our town (Iris DeMent), begleitet von Herrn Waasem am Piano. Dies geht unter die Haut und ist so die bestmögliche Vorbereitung auf das, was dann kommt, denn in der Aula herrscht knisternde Spannung, als Frau Hermann ihre Erzählung über die Macht der Peer-Group, Drogen, Liebe und Freundschaft liest. Sie zieht uns Schüler auf eine besondere Art und Weise mit. Judith Hermann tritt ganz normal auf und antwortet auf die von Sabrina und Robert gestellten Fragen souverän, einfallsreich und reflektiert. Die Fragen hat zuvor der Deutschkurs von Frau Krautwig zusammengestellt. So erklärt sie den Schüler einige „Regeln“ in der Autoren- und Verlagswelt, lässt sich aber auch auf persönlichere Fragen ein. Auf die Frage, ob sie sich selbst in ihren Büchern wiedererkenne, antwortet die Autorin, dass jede ihrer Geschichten auf einem autobiographischen Kern basiere, und sie sich mit jeder einzelnen Person identifizieren könne, da diese auch ihre Erwartungen und Wünsche darstellten. Frau Hermann erklärt auch, dass sie ein eher merkwürdiges Gefühl durch die Aufnahme ihres Buches ins Zentralabitur überkommen habe. Es sei ihr so vorgekommen, als wären ihre Bücher konformistisch geworden, was sie ja eigentlich nie sein sollten. Trotzdem ehre es sie sehr und die Möglichkeit zu interessanten Schulbesuchen sei ihr nun öfter gegeben. Nach der Lesung und der anschließenden Fragerunde stand sie noch für Autogramme zur Verfügung und als Herr Trimpop Frau Hermann einen Blumenstrauß überreichte, hatten wir das besonders starke Gefühl: Der ist von uns allen! Denn Frau Hermann nimmt kein Blatt vor den Mund und ist vielleicht gerade deswegen eine tolle Autorin, der wir Schüler und Lehrer immer wieder gerne beim Vorlesen lauschen.
Indra Böttcher und Lena Repper, Q1
Ein riesiges Dankeschön geht an Frau Kühlwetter, die den organisatorischen Rahmen dieser Veranstaltung der Leseförderung am Konrad-Adenauer-Gymnasium gestaltet hat!
Foto-Dokumentation: Leon Sohl, Q1

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