
In der Woche vor den Herbstferien sind die Leistungskurse der sogenannten ersten Schiene ausgeschwärmt, um gemeinsam attraktive und beispielhafte Reiseziele zu erkunden. So haben die Leistungskurse Biologie (Herr Stett) und Englisch (Herr Potschka) in Begleitung von Frau Chomsé mit Kopenhagen eine Stadt kennengelernt, die an Orten wie Nørrebro, dem Aquarium, CopenHill, Reffen und Christiania zeigt, wie das Miteinander als urbaner Raum und Naturraum gelingen kann. Neben Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Mobilität standen allerdings auch die wirklich wichtigen Dinge auf dem Programm: Zimtschnecken, Plattenläden, Strandbesuche, Karaoke, Ballett, Vintage-Shops und erstaunliche Mengen Nudeln mit Tomatensoße. Besonders beeindruckend war, wie selbstverständlich Nachhaltigkeit in Kopenhagen sichtbar wird – von der Fahrradkultur über die Stadtplanung bis hin zur Müllverbrennungsanlage mit Wanderweg auf dem Dach. Mindestens ebenso eindrucksvoll war allerdings die dänische hygge: die Kunst, sich Zeit zu nehmen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und auch die ungeplanten Momente wie ein Zusammentreffen mit Seeottern zu genießen, um so zu erleben, warum Kopenhagen regelmäßig als eine der lebenswertesten Städte Europas gilt. Mange hilsner fra København!
Frau Birkens Sport-Leistungskurs und Frau Englaenders MathematikerInnen zog es an nach Peschiera del Garda, wobei die Kanufahrt standesgemäß bei bestem Wetter mit einem erfrischenden Kontakt mit dem Wasser des Gardasees endete. Die Gruppe logierte mit viel Sport und Spaß auf dem Campingplatz Bella Italia in Mobile Homes. In Begleitung auch von Herrn Roth wurde Verona inklusive des römischen Amphitheaters erkundet. Aber auch Venedig lernten die Kursteilnehmerinnen unter der Ägide eines mega-coolen wie äußerst ortskundigen Guides kennen, wobei allein schon die Bootsfahrt angesichts der Perspektive vom Wasser aus ein Highlight war.
Der Deutsch-Leistungskurs machte die Innenstadt von Wien unsicher, wobei die Topographie und Geschichte der Stadt, aber auch Aspekte wie ‚Wiener Schmäh‘ und die Rolle der Pferde in der Stadt Wien und in der Wiener Reitschule schlaglichtartig beleuchtet wurden. Der Kurs lernte eine überaus liebenswerte und erstaunlich gelassene Metropole kennen, die mit geschichtsträchtigen Kaffeehäusern, prächtiger Architektur vom Barock bis zum Jugendstil viele Möglichkeiten bot, die von Frau Schetter und Herrn Juhre entwickelte, facettenreiche Foto-Challenge zu bestehen. Ein besonderes Highlight war neben der Erkundung der Schlossanlage von Schönbrunn Frau Schetters Führung im Oberen Belvedere zum Künstler Gustav Klimt: Sie hat, neben dem Maler selbst, auch die Schülerschaft zu aktiven und kreativen Protagonisten ihres persönlichen Erlebens seiner Gemälde gemacht!