Suchtprävention im Jahrgang Acht mit einem Blick durch die Rauschbrille

Suchtbrille(1)
Dass die alltägliche Welt für einen selbst und die anderen nicht mehr beherrschbar oder gar gefährlich werden kann, mussten die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen am vergangenem Freitag, dem 7. Juni, feststellen, als die Kollegen einer auf Suchtprävention spezialisierten Abteilung der Bonner Polizei bei uns am Konrad-Adenauer-Gymnasium zu Besuch waren. In einem Parcours führten die Achtklässler scheinbar normale Tätigkeiten durch. Doch der Haken an der Sache: Sie trugen sogenannte Rauschbrillen, die ihren Trägern den körperlich-geistigen Zustand unter Einfluss diverser Drogen simulieren. Und plötzlich wurde das Aufheben eines heruntergefallenen Schlüsselbundes zum Problem. Das Öffnen eines Türschlosses oder das Schieben einer einfachen Sackkarre vorbei an Hindernissen wurde zur Qual und der Gang über eine gerade Linie ohne fremde Hilfe erschien geradezu als ein Ding der Unmöglichkeit.

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