„Deutsch sein ist Vielfalt“ – Vortrag zu Rassismus und Ambiguitätstoleranz

An unserer Schule fand am 4. Februar im Zuge von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein Vortrag von Seyfullah Köse zum Thema Rassismus und Ambiguitätstoleranz statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Herrn Potschka und Frau Verweyen-Thenagels.

In einer verständlichen und lockeren Art sprach Herr Köse über gesellschaftliche Vorurteile und den Umgang mit Vielfalt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht einfache Antworten, sondern das bewusste Infragestellen der eigenen Perspektiven. Der Vortrag hat uns als Schülerschaft nachhaltig zum Nachdenken angeregt.

Besonders deutlich wurde die Bedeutung von Offenheit und gegenseitigem Respekt im Alltag sind. Der Vortrag regte dazu an, den eigenen Umgang mit Unterschieden zu reflektieren. Viele Inhalte wurden anhand anschaulicher Beispielen vermittelt, ohne zu viel vorwegzunehmen, sodass Raum für eigene Gedanken und anschließende blieb.

Die Veranstaltung passte gut zu den Werten unserer Schule und zeigte, wie wichtig es ist, sich auch mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen. Insgesamt war der Vortrag eine bereichernde Erfahrung für viele Schülerinnen und Schüler.

Anhelina L. & Charlotte B. (Einführungsphase)

Demokratiebildung am Konrad-Adenauer-Gymnasium


Jedes Jahr trifft sich die Schulleitung mit der EWS, diesmal in größerer Runde, zusammen mit den Koordinationsteams (EEWS) um Schulentwicklung voranzubringen. Vom 16. bis zum 17. Januar 2026 entwickelte die EEWS im Landhotel Kallbach in der Eifel Konzepte unter der Themenstellung „Demokratiebildung am Konrad-Adenauer-Gymnasium“. Geplant ist ein Jahr
der Demokratie mit vielen Projekten, in denen Mitbestimmung, Konfliktfähigkeit und Werte wie Vielfalt und Gleichberechtigung, sowie Vorbeugung gegen Extremismus thematisiert werden, um so ein Bewusstsein für demokratisches Handeln und Zivilcourage zu stärken. Im kommenden Schuljahr 2027 werden Schüler*innen, Elternschaft und Lehrkräfte sich gemeinsam auf den Weg machen am Konrad-Adenauer-Gymnasium demokratisches Bewusstsein zu schaffen und Demokratie zu leben.

Endlich wieder: KlasseBuch am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Zum 5. Mal wird ein Oberstufenkurs des Konrad-Adenauer-Gymnasiums am Dienstag, dem 27. Januar, in unserer Aula die Bühne bereiten für eine literarische Lesung eines bereits auf nationaler Ebene erfolgreichen literarischen Nachwuchstalentes: Lena Schätte, die es im letzten Jahr mit Ihrem neuen Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, ist zu Gast bei unserem Deutsch-Leistungskurs in der Q1! Möglich ist diese Reihe durch unsere Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn.

Da neben Elementen einer literarischen Lesung auch spielerische Momente fester Bestandteil dieser Art von Veranstaltung sind, die aber immer thematisch an die Besonderheiten des jeweiligen literarischen Werkes und die jeweiligen AutorInnen angelehnt sind, freuen wir uns jetzt schon auf einen abwechslungsreichen Abend mit Lena Schätte als Gast eines Deutsch-Oberstufenkurses!

Das Schwarz an den Händen meines Vaters erkundet die Rolle, welche die Sucht des Vaters für die Erzählerin, ihr Leben, ihre Familie und ihr Umfeld seit Kindheitstagen gespielt hat. Ein nicht leichtes, aber desto wichtigeres Thema, dessen sich Lena Schätte mit ihrer ganz besonderen Sprache angenommen hat.

Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Einlass ab 18.45 Uhr. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis Q1 des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist der Eintritt kostenfrei. Erwachsene können außer an der Abendkasse Tickets auch über Kölnticket zum Preis von 16 Euro erwerben.

Pädagogischer Tag zum Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Am 7. Januar fand an unserer Schule ein pädagogischer Tag für die Lehrerinnen und Lehrer statt, der ganz im Zeichen des Schutzkonzepts gegen sexualisierte Gewalt stand. Vorbereitet wurde dieser Tag von der zuständigen Arbeitsgruppe, die mit großem Engagement, viel Mühe und Sorgfalt an der Entwicklung eines schuleigenen Schutzkonzepts arbeitet. Ziel ist es, unsere Schule zu einem möglichst sicheren Ort für alle Kinder und Jugendlichen zu machen.

Ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Tages war der Vortrag von Frau Wirtz-Weinrich, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin sowie systemische Therapeutin von der Beratungsstelle für sexualisierte Gewalt. In ihrem informativen und eindrucksvollen Beitrag sensibilisierte sie das Kollegium für Formen, Dynamiken und Präventionsmöglichkeiten sexualisierter Gewalt. Das Thema war für alle Beteiligten anspruchsvoll und emotional belastend – zugleich wurde deutlich, wie unverzichtbar diese Auseinandersetzung für unsere pädagogische Arbeit ist.

Im Anschluss an den Vortrag arbeitete das Kollegium in Kleingruppen weiter. Dabei wurden konkrete Vorschläge für einen Verhaltenskodex erarbeitet, der künftig an unserer Schule gelten soll. Dieser Kodex soll klare Orientierung geben und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen. Thematisiert wurden unter anderem der angemessene Umgang mit Körperkontakt, der professionelle Umgang mit Risikosituationen, Regeln für den Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken sowie Aspekte der Kleidung.

Der pädagogische Tag machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Haltungen, transparente Regeln und eine offene Gesprächskultur sind, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten fließen nun weiter in die Entwicklung des Schutzkonzepts ein. Damit setzt unsere Schule einen wichtigen Schritt hin zu mehr Aufmerksamkeit, Verantwortung und Sicherheit im schulischen Alltag.

M. Behr für das Kollegium