
„Was ist eigentlich Selbstwirksamkeit?“ Mit dieser Frage haben sich alle Achtklässler nunmehr zum zweiten Mal nach 2025 intensiv auseinandergesetzt und dabei sich selbst und ihre Stärken in den Mittelpunkt gestellt. Auf vielfältige Weise haben sie dabei erfahren, wie sie ihre eigene Entwicklung aktiv gestalten können.
Mithilfe der theaterpädagogischen Arbeit durch Johanna „Joey“ Scharfenberg konnte anhand von Alltagssituationen erprobt werden, wie die eigenen Gedanken und Gefühle auf das Handeln wirken. Gleichzeitig wurden daraus Handlungsalternativen gedacht und auf der Aulabühne durchgespielt. Dabei wurde für die Schülerinnen und Schüler durch Perspektivübernahme auch deutlich, dass ihr empathisches Verhalten andere positiv unterstützten und sie selbst zufrieden machen kann.
Neben dem Mut, den die Schülerinnen und Schüler aufbrachten, die eigene Komfortzone zu verlassen und die eigenen Grenzen auszuloten, machte es vielen Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß, sich auf die überwiegend körperlichen und spielerischen Übungen einzulassen. Die eigene Präsenz wurde von einigen Schülerinnen und Schülern mit positivem Erstaunen wahrgenommen und zum Anlass genommen, die eigene Entwicklung zu reflektieren und individuelle Ziele zu formulieren.
Ebenso positiv gehen wir aus dem Tag und freuen uns, den Prozess begleitet, den Selbstwert der Schülerinnen und Schüler und damit auch das „Wir“ in der Schule gestärkt zu haben und weiterhin zu stärken.
Ein besonderer Dank gilt der Unterstützung durch Susanne Stark und der Schulsozialarbeit der Stadt Bonn, sowie Dr. Martin Adler für die Bereitstellung der Technik.
M. Schüller und K. Trimpler für die AG Selbstwirksamkeit



