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Auf unserer Homepage können sich Schülerinnen und Schüler und Eltern über die Schule und ihre Aktivitäten informieren.

Leben wie Gott Jupiter an der Ahr: Ausflug zur Römervilla

Bereits am 10. September 2019 fuhren wir, der Latein- kurs der Stufe 7, unter der Leitung von Frau Ankerhold und Frau Goetzke zur Römer- villa in Ahrweiler. Mit der Bahn ging es nach Ahrweiler Markt und den Rest der Strecke lie- fen wir an Weinbergen vorbei. Zuerst bekamen wir eine ein- stündige Führung durch die heute überdachten Reste römischer Gemäuer. Die Villa bestand damals aus einer gro- ßen Eingangshalle, genannt Porticus, vielen Schlafzim- mern, einer funktionierenden Fußbodenheizung und einer großen, aber nachträglich eingebauten Küche. Heute sind nur noch die alten Grundmauern und einige Wandmalereien und Verzierungen erhalten. An einem Modell konnte man erkennen, dass die Villa früher ein herrschaftliches Haus war – mit viel Land und sieben weiteren Gebäuden umgeben, darunter Schuppen, Heuspeicher, Tierställe und ein luxuriöses Badehaus. Als die Germanen über den Rhein kamen, wurden die Römer vertrieben. Die Germanen konnten dieses Haus aber nicht betreiben und nutzten es deshalb als Grabstätte. Danach wurde die Villa von einer Gerölllawine überschüttet und 1990, beim Bau einer Straße wiederentdeckt und freigelegt. Der Museumsführer erklärte uns außerdem, dass die Villa ein eigenes Kanalsystem, angeschlossen an den Fluss Ahr hatte. Nach der Führung hatten unsere Lehrerinnen noch eine kleine Museumsralley für uns vorbereitet. So konnten wir die Anlage selbstständig erkunden. Auf die Sieger wartete ein original lateinischer Radiergummi, mit dem berühmtesten lateinischen Satz der Welt: Errare huma- num est. Danach machte wir uns wieder auf den Heimweg, doch nicht ohne einen Besuch im Museumsshop. Wieder am Mehlemer Bahn angekommen waren wir um einiges Wissen und einen schönen Tag reicher! Dennoch sind die meisten von uns nach unse- rem Ausflug doch ganz froh, nicht in damaligen Zeiten gelebt zu haben!
Konrad S., Kilian D. und Bennet E. für den Lateinkurs in Stufe 7

Böse Orte: Ausflug der 9c und des Grundkurses Geschichte Q1 zur ns-Ordensburg Vogelsang IP

Am 4. Juli fuhren beide Gruppen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes und in Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst mit Frau Goetzke in die Eifel zur Nationalsozialistischen „Ordensburg“ Vogelsang IP, die als architektonisches Beispiel für soge- nannte Böse Orte gilt. Es galt nun, Folgendes herauszufinden: Kann man heute noch die Wirkung dieser für die Erziehung zum Fanatismus gebauten Monumentalanlage nach- vollziehen? Geschichte im Selbst- versuch also. Es ist gerade die den Gebäuden bis heute innewohnende, noch spürbare und erkennbare Macht der Manipulation zum „Bösen“, das den einmaligen und hohen Zeugnis- wert der Gesamtanlage ausmacht. Hier kann man – unter der Voraussetzung sensibler Erklärung – die Möglichkeit leibhaftiger Beeinflussung des Menschen durch die gebaute Umgebung selbst erfahren. Um das zu verdeutlichen erläuterten mehrere Schüler/innen in Zusammenarbeit mit Frau Grams die künstlerischen Mittel, mit denen die ns-Kunst diese Wirkung hervorruft. Sie gingen dabei besonders auf die überlebensgroße Plastik, den „Fackelträger“, ein, die am Eingang des Geländerundgangs steht. Vogelsang ist das einzige erhaltenen Landschaftsdenkmal des Dritten Reiches. Die Schüler besichtigten die Außenanlagen, entspannten sich in der Wandelhalle oberhalb des Urftstausees und machten sich ein Bild von der „Erziehung zum Herrenmenschen“ in der Dauerausstellung.
Frau Goetzke unterrichtet die Fächer Geschichte und Latein (weiter…)

Plastik-Piraten: Ein Projekt

Plastik – ein Wort, das einem momentan überall begegnet. Im Supermarkt, in den Meeren, ja sogar im Kompost soll es sein. Doch wie viel (Mikro-)Plastik ist eigentlich bei uns in den Flüssen? Mit dieser Frage haben wir, der Bio-Chemie Kurs der Stufe 8 bei Herrn Stett, uns beschäf- tigt. Das Projekt Plastik-Piraten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung begleitete uns bei der Untersuchung der Ahr in der Nähe der Mündung bei Sinzig. Es ging darum, herauszufinden, wie hoch die Müllbelastung am Fluss ist und aus welchen Materialien sich der Müll zusammensetzt. Dazu wurde der Kurs in insgesamt vier Gruppen aufgeteilt, die verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatten. (weiter…)

Referenzpunkt Ruhrgebiet: Exkursion der Erdkunde-Kurse

Am 7. Februar 2019 erkundeten die beiden Erdkundekurse der Q1 zusam- men mit den Fachlehrern Frau Kühlwetter und Herrn Goertz auf einer Exkursion in das Ruhrgebiet den Strukturwandel in der Region, nachdem das Thema bereits theoretisch im Unterricht behandelt worden war. Geführt vom Regionalverband Ruhr besuchten wir wichtige Stationen und bekamen Zusatz- informationen geboten. Erstes Ziel war der Krupp-Gürtel in Essen. Dort befand sich vor noch 60 Jahren ein großes Stahlwerk der Firma Krupp. Mit dem Rückgang der Montanindustrie wurde das Werk verkleinert, bevor der Standort mit der Kohle- und Stahlkrise endgültig den Betrieb einstellte. Erst 2010 beginnt ThyssenKrupp mit dem Umbau der alten Industrieanlagen und schafft einen modernen Campus. Das Gelände und das Image (weiter…)