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Böse Orte: Ausflug der 9c und des Grundkurses Geschichte Q1 zur ns-Ordensburg Vogelsang IP

Am 4. Juli fuhren beide Gruppen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes und in Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst mit Frau Goetzke in die Eifel zur Nationalsozialistischen „Ordensburg“ Vogelsang IP, die als architektonisches Beispiel für soge- nannte Böse Orte gilt. Es galt nun, Folgendes herauszufinden: Kann man heute noch die Wirkung dieser für die Erziehung zum Fanatismus gebauten Monumentalanlage nach- vollziehen? Geschichte im Selbst- versuch also. Es ist gerade die den Gebäuden bis heute innewohnende, noch spürbare und erkennbare Macht der Manipulation zum „Bösen“, das den einmaligen und hohen Zeugnis- wert der Gesamtanlage ausmacht. Hier kann man – unter der Voraussetzung sensibler Erklärung – die Möglichkeit leibhaftiger Beeinflussung des Menschen durch die gebaute Umgebung selbst erfahren. Um das zu verdeutlichen erläuterten mehrere Schüler/innen in Zusammenarbeit mit Frau Grams die künstlerischen Mittel, mit denen die ns-Kunst diese Wirkung hervorruft. Sie gingen dabei besonders auf die überlebensgroße Plastik, den „Fackelträger“, ein, die am Eingang des Geländerundgangs steht. Vogelsang ist das einzige erhaltenen Landschaftsdenkmal des Dritten Reiches. Die Schüler besichtigten die Außenanlagen, entspannten sich in der Wandelhalle oberhalb des Urftstausees und machten sich ein Bild von der „Erziehung zum Herrenmenschen“ in der Dauerausstellung.
Frau Goetzke unterrichtet die Fächer Geschichte und Latein (weiter…)

Was ist guter Geschichtsunterricht? Was ist guter Unterricht in den Sozialwissenschaften?


Am 14.Februar trafen sich alle Geschichts- und Sozialwissenschaftslehrkräfte, um sich einen Tag lang gemeinsam ebendiesen Fragen zu stellen. Eingeladen hatten wir vom Konrad-Adenauer-Gymnasium zwei Fachmoderatoren der Bezirksregierung Köln, die Impulse gaben und unsere Arbeitsphasen und Diskussionen begleiteten. Am Vormittag drehte sich alles um die Königs- disziplin der beiden Fächer, die sogenannte Urteilskompetenz und die Frage, wie Schüler lernen können, zu einem selbständigen, begründeten Sachurteil oder auch zu einem Werturteil zu gelangen: Welche Bausteine müssen dazu verwendet werden und wie wirken diese zusammen? Wie können Schüler diese Bausteine bewusst einsetzen und anwenden? Am Nachmittag stand dann die Frage im Mittelpunkt, wie man Gelerntes sichert und ebenso ausbau- wie anwendbar speichert. Besonders wichtig war dabei, dass die Art und Weise, wie Ergebnisse im Fachunterricht gesichert werden, sich auch nach der Komplexität und dem Lernzuwachs unterscheidet (vgl. Abbildung oben). Die Lehrerinnen und Lehrer wendeten dabei verschiedene Visualisierungs- methoden für konkrete Unterrichtsstunden an und diskutierten daraufhin gemeinsam ihre Ergebnisse. Abschließend überlegten sich die Fachlehrer, was sie aus der Fortbildung in ihrem Unterricht in der nächsten Zeit einmal besonders intensiv umsetzen und anwenden möchten. Über die Erfahrungen wird man sich in den Fachkonferenzen der beiden Fächer austauschen und damit weiterarbeiten. Eine Nachfolgeveranstaltung ist bereits in Planung.
F. Goetzke, Fachkonferenzleitung Geschichte

Ausflug der Klasse 9c zur NS-Ordensburg Vogelsang IP in der Eifel

Am 4. Juli fuhr die 9c im Rahmen des Geschichtsunterrichtes mit Frau Goetzke in die Eifel zur Ordensburg Vogelsang IP, das als architektonisches Beispiel für sogenannte „Böse Orte“ gilt. Es galt herauszufinden: Kann man heute noch die Wirkung dieser für die Erziehung zum Fanatismus gebauten Monumentalanlage nachvollziehen? Geschichte im Selbstversuch also. Es ist gerade die den Gebäuden bis heute innewohnende, noch subtil spürbare und erkennbare Macht der Manipulation zum „Bösen“, das den einmaligen und hohen Zeugniswert der Gesamtanlage ausmacht. Hier lässt sich unter der Voraussetzung sensibler Erklärung die Möglichkeit leibhaftiger Beeinflussung des Menschen durch die gebaute Umgebung spürbar vermitteln. Vogelsang ist das einzige erhaltenen Landschaftsdenkmal des Dritten Reiches. Die Schüler sahen die Außenanlagen, relaxten entspannt in der Wandelhalle oberhalb des Urftstausees und machten sich ein Bild von der „Erziehung zum Herrenmenschen“ in der Dauerausstellung. Nachdem die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn – nicht weniger spannend und überraschungsreich als die Hinfahrt – überstanden war, endete der Ausflug wieder am Godesberger Bahnhof. (weiter…)