für die freundliche Begleitung des diesjährigen Besuchs der polnischen Austauschgruppe. Die zwanzig Schülerinnen und Schüler des Liceum Sofia Nalkowskiej in Krakau verbrachten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule eine sicherlich anstrengende, aber auch erlebnis- und erkenntnisreiche Woche. Unsere Region zeigte sich in ihrer ganzen Pracht und Vielfalt: Indian Summer in der Eifel, eine rheinisch-australische Führung bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Düsseldorfer Altstadt, eine Zeitreise zu den Römern im Rheinland, Exkursionen ins Beethovenhaus und zum ehemaligen Wohnhaus Konrad Adenauers. Alle Exkursionen wurden von kurzen Vorträgen unserer Schülerinnen und Schüler begleitet, die sich eigenständig zu Experten für Themen wie zum Beispiel Städterivalität: Köln vs. Düsseldorf, Römer in Bonn und der Eifel sowie Die Bedeutung Beethovens für Bonn geschult hatten. Der rote Faden des Programms war die auch durch unsere Gruppe vertretene kulturelle Vielfalt der Region und der immer wieder Neues schaffende Einfluss verschiedenster Völker auf dat jecke Völkschen am Rhein.In starkem Kontrast dazu stand, was uns auf der ehemaligen Ordensburg Vogelsang über die Ziele erklärt wurde, die die Nationalsozialisten an diesem Ort in der Eifel verfolgten: Die Indoktrination einer sogenannten Elite mit dem Ideal eines reinrassigen Herrenmenschen, für das es sich im Denken der Nazis zu sterben und zu töten lohnte. In den wenigen Jahren des Schulbetriebs auf dieser Burg wurden auch diejenigen ausgebildet, die kurze Zeit später in Osteuropa tausende Menschen in den Tod schickten, unter anderem nach Auschwitz/Birkenau. In der Woche vor den Osterferien werden wir genau diesen Ort, der dem Gedenken der Opfer
des Naziregimes gewidmet ist, besuchen und auch an Täter und Tatorte erinnern. Am Freitag, dem 20. Oktober, hieß es vorerst do widzenia. Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
Kolja Potschka, Leitung des Polenaustausches
Käpt’n Book vor Anker in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums: Jugendbuchdebut der Autorin vom „Großstadtrevier“ und „Morden im Norden“
Aus ihrem aktuellen Werk Holt mich hier raus. T. Rolles unzensiertes Pannenprotokoll las Dina El Nawab am Montag, dem 9. Oktober für die rund 200 Kinder der Unterstufe des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Diese Lesung in unserer Aula, deren Kosten grandioser Weise von den Veranstaltern des Rheinischen Lesefestes Käpt’n Book übernommen wurden, geht auf die Idee von Frau Kühlwetter (Leseförderung) und Frau Bernhardt (Schülermutter und Mitarbeiterin im SLZ) zurück. Als Vorbereitung auf die Lesung gab es eine ganze Menge zu tun für uns Kinder der Klasse 6b: Wir haben eine Ausstellung mit Fotos zu unseren Lieblings-Leseplätzen gestaltet und knallbunte Plakate zu selbst ausgewählten Textstellen hergestellt. Zwei Mädchen haben die Lesung moderiert, vier Kinder übernahmen die Aufgabe der Reporter und außerdem haben viele Kinder tolle Fotos gemacht, wie zum Beispiel Ravak Sameti von Frau Schetters Foto-AG.
Nach der Begrüßung durch die Moderatorinnen Maja Stadermann und Luisa Bernhardt überraschte Dina El-Nawab die Zuhörer mit einer ersten Frage: „Wie würdet ihr heraus- finden, ob eine Lehrerin eine Perücke trägt oder echtes Haar hat?“. Die Antworten waren ziemlich einfallsreich, während Luisa und Maja mit dem Mikrofon durch die Reihen wanderten, damit man die fantasievollen Antworten der Kinder besser verstehen konnte. Mit Spannung verfolgten die Schüler die Lesung und sprachen mit der Autorin über Textstellen, die sie interessierten. Nach der Lesung hatten dann die Moderatorinnen und die Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erfuhren wir, dass Dina El-Nawab Drehbücher für das Fernsehen geschrieben hat und dass es sich bei Holt mich hier raus um ihr erstes Kinderbuch handelt.
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit zu Besuch am Konrad-Adenauer-Gymnasium – Game-of-Thrones-Darsteller kämpft zusammen mit der GIZ gegen den Klimawandel
Auf die Einladung unserer Lehrerin Frau Kühlwetter hin erklärte sich Wolf Berdel von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereit, uns als Erdkunde-Leistungskurs in der Q2 zu besuchen und die Gestaltung der Doppelstunde am 8. September zu übernehmen. Auf diese Weise ermöglichte er uns, passend zu unserer neuen Unterrichtsreihe „Entwicklungsländer“, interessante Einblicke in sein Berufsleben als Entwicklungshelfer.
Streitschlichter und Tutoren des Schüler-helfen-Schülern-Programms auf Ausbildungsfahrt

Am 18. und 19. September hieß es für das zukünftige Team der acht Streitschlichter für das laufende Schuljahr zunächst einmal Teamgeist entwickeln und stärken. Hierbei lockerte Herr Becker die Stimmung mit erlebnispädagogischen Spielen auf, bevor die sechs Neulinge aus der EF und zwei Q1er sowie zehn aus der EF kommende Tutoren des heute beginnenden Programms Schüler helfen Schülern sich zwei Tage lang auf ihre Aufgabe vorbereiteten. Herr Kummer betreute in diesem Seminar in Bad Neuenahr/Ahrweiler die Streitschlichter und Frau Sonntag die für die Förderung unserer Sechstklässlerinnen und Sechstklässler zuständigen Helfer und Helferinnen, von denen einige einst selbst am Programm teilgenommen haben und nun den Jüngeren helfen werden: Soziales Lernen, das beiden Seiten zugute kommt. Und so dürfen sich die Sechstklässler, die am Programm Schüler helfen Schülern teilnehmen, auf engagierte EF-Schüler freuen! Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein, der unsere Ausbildungsfahrt möglich gemacht hat!