
Mitte Dezember schickten wir von der Umwelt-AG am Konrad-Adenauer-Gymnasium einen Brief an die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner. Darin betonten wir, wie schlecht es um die Mülltrennung bei unserer Schulgemeinschaft bestellt ist und was wir daran verbesserungswürdig fanden. Daraufhin schickte die Oberbürgermeisterin einen Auftrag an die zuständige Fachabteilung, die dann auch sehr zügig einhundervierundvierzig Mülleimer für das Konrad-Adenauer-Gymnasium bestellt hat. Inzwischen stehen die Mülleimer in den Klassenzimmer, die Schulgemeinschaft übt sich im Mülltrennen und die Umwelt-AG freut sich über das schnelle Gelingen. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich zum Ziel, eine vollständig funktionierende Mülltrennung an unserer Schule zu etablieren.
Oliver Fischer, Umwelt-AG
Berufsorientierung am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
neben zahlreichen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung heißen wir auch Frau Fichtner als Beraterin der Agentur für Arbeit Bonn bei uns an der Schule monatlich willkommen! In den individuellen Beratungsgesprächen können alle Fragen rund um die Studien- und Berufswahl besprochen werden, wie zum Beispiel:

Interessierte Schülerinnen und Schüler tragen sich bitte in die am Berufs-und Studienorientierungskasten aushängende Liste ein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Fichtner. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.
A. Klein und U. Offermann (StuBOs am Konrad-Adenauer-Gymnasium)
Foto:PixxlTeufel auf Pixabay
Lea-Lina Oppermann liest am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Beim Schreiben ist man – ich würde gar nicht sagen im Kopf, da denke ich nämlich zu sehr an Mathe, sondern in der Fantasie, quasi noch über dem Kopf. So argumentiert Lea-Lina Oppermann für ihren Traumberuf Schriftstellerin, als sie am 14. Januar – zum zweiten Mal – am Konrad-Adenauer-Gymnasium eine Lesung gab. Die erst 23 Jahre alte Schriftstellerin las aus ihrem 2017 veröffentlichten Roman Was wir dachten, was wir taten, der unter anderen mit dem Hans-im-Glück-Preis für Jugendliteratur ausgezeichnet wurde. In dem Roman geht es um eine Klasse, die einen Amoklauf erlebt, bei dem eine maskierte Person schonungslos durch Aufgaben an die Gefangenen, Schwächen und Lügen der SchülerInnen und die des Lehrers aufdeckt. Das Ganze wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu Anfang scheint Lea-Lina Oppermann noch etwas nervös. Als sie uns aber aus ihrem Roman vorliest, taucht sie völlig in das Geschehen ein und man erkennt sie kaum wieder. Authentisch gibt sie alle drei Erzählcharaktere wieder. Für jeden hat sie eine eigene Stimme. Sie erweckt mit Hilfe von drei verschiedenen Stühlen ein glaubwürdiges Szenario und bindet die Zuschauer mit Blicken oder auch kleinen Spannungspausen in das Geschehen ein. Die Lesestimme der sympathischen Schriftstellerin weckt Emotionen bei den Zuschauern. Zwischendurch beantwortet sie außerdem souverän Fragen und erzählt zum Beispiel, dass sie zwei Jahre an dem Roman gearbeitet hat. Sie gibt auch Einblick in ihren aktuellen Roman Fürchtet uns, wir sind die Zukunft. Außerdem überraschte sie uns mit Empathie für Jugendliche und berichtete, wie sehr sie ihren Beruf liebt: So sehr, dass sie in ihm mehr als nur ein Hobby sieht. Das Leben einer Schriftstellerin beschreibt sie als ganz toll und kann ihn nur empfehlen.
Melu (Luisa Lohmann und Magdalena Jaroch, 8c)
Die Homepageredaktion dankt unserer Deutschkollegin Frau Jasser für die Organisation der Lesung für unsere achten Klassen. Ein großes Dankeschön auch an unsere Technik-AG unter der Leitung von Herrn Dr. Adler (André Reichardt, Quentin Bayer, David Hahn, Maximilian Peter , Linus Lorenzen, Oliver Fischer, Ren Bäcker, Felix Aust und Finn Hartmann)
Kunst als Reaktion auf den Schlaf der Vernunft und andere Herausforderungen
In Anlehnung an Goyas Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer haben sich SchülerInnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses (Q1) bei Frau Schetter mit Albträumen in der heutigen Zeit schöpferisch auseinandergesetzt. In den Zeichnungen werden Schulstress, Magersucht, die Pandemie, Klimawandel und andere Übel zum Gegenstand gemacht. Erlernt wurden verschiedene Schraffurtechniken mit Fineliner sowie die Kaltnadel-Radierung. Hier Werke von Frida Schumacher, Finn Burkhart, Charlène Dufaur, Martha Poggensee, Susanna Schulz und Jana Vrataric.