Dank einer Spende durch den Förderverein startete am 29.Mai das jüngste Basketballteam des Adenauer-Gymnasiums mit neuen Trikots in das Abenteuer Stadtmeisterschaften. Seit Beginn des zweiten Halbjahres bereiteten sich die Spieler der 6a (mit Yousra und Yaren für ein Spiel als weibliche Verstärkung) in der AG auf ihr erstes Basketballturnier vor. Die Gegner waren vom Amos-Comenius, der Otto-Kühne-Schule, dem Aloisiuskolleg sowie dem Collegium Josephinum. Letzteres war dann auch gleich der erste Gegner für unser Team. Und einen besseren Einstand konnte sich das junge Team gar nicht wünschen: nach zwei Mal 10 Minuten hieß es 16:9 für das Adenauer-Gymnasium. Danach wurde es um einiges schwerer. Die anderen drei Teams waren alle überwiegend mit Vereinsspielern besetzt, so dass es nur noch Niederlagen gab. Amos – KAG 54:15, Päda – KAG 24:12, AKO – KAG 36:8. Trotz großer Hitze in der Pennenfeldhalle kämpfte das Team in allen Spielen aufopferungsvoll und gab bis zum Schluss nicht auf. Im Anschluss nahm das Team die Einladung vom Coach auf ein Eis dankbar an. Folgendes Team kämpfte bis zum Umfallen: Yaren, Yousra, Ilias, Max, Alex, Noah, Yamen, Luka, Finn B. und David. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Förderverein für die tolle Spende. Die Schule konnte zwei Trikotsätze für die verschiedenen Basketballteams anschaffen!
B. Menzel, Sportlehrerin am Konrad-Adenauer-Gymnasium

Projekt-Redakteurin des General-Anzeigers in der 8a: Thilo Borchers und Durr-E Shahid moderieren Fragerunde mit Doris Pfaff
Bonn – Bad Godesberg. Am Freitag, dem 30. Juni, freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a auf eine nette Besucherin: Die Projektredakteurin Doris Pfaff kam vorbei, um die Kinder über die Arbeit bei der Tageszeitung zu informieren und um wertvolle Tipps zum Schreiben eigener Zeitungsartikel zu geben. Im Rahmen der Leseförderung am Adenauer-Gymnasium nahm die Klasse 8a gemeinsam mit ihrer Deutsch- lehrerin Nadine Kühlwetter am Projekt „Klasse“ des Bonner General-Anzeigers teil. Innerhalb einer dreiwöchigen Unterrichtseinheit erhielten die begeisterten Leserinnen und Leser täglich eine kostenlose General-Anzeiger-Ausgabe und bekamen so Einblick in die Arbeitsweise der überregional bekannten und beliebten Tageszeitung. Grundlagen-Wissen wie die Geschichte des Zeitungswesen in Deutschland, der Aufbau und die Struktur einer Zeitung sowie Informationsquellen und Recherchearbeit der Reporter wurden erarbeitet und dann Meinungsvielfalt und Pressekodex diskutiert. Zu guter Letzt bekamen die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, ihre selbstgeschrieben Artikel zur Veröffentlichung an den General-Anzeiger zu schicken. Das Themenspektrum reichte dabei von der Vereinsarbeit der lokalen Sportvereine, über Kritiken und Rezensionen zu neusten Apps und stylischen Bloggern, technische Neuerungen in der IT-Branche bis hin zur Entwicklungsarbeit in Äthiopien (Maya Berdel, Amira Ait El Hinte). Von so vielen kreativen Schreibanlässen zeigte sich die Redakteurin des General-Anzeigers begeistert: Sie freue sich darauf, so Doris Pfaff, vielleicht schon recht bald gelungene Texte unserer jungen Schreiberinnen und Schreiber auf der Projektseite des General-Anzeigers veröffentlichen zu können.
Frau Kühlwetter unterrichtet Deutsch und Erdkunde am Adenauer-Gymnasium
Was man sieht, was man nicht sieht und was Schüler alles in kurzer Zeit lernen können…
Man sieht sofort, dass diese Oberstufenschülerinnen und -schüler mit Spaß bei der Sache sind. Man sieht auch, dass im PC-Raum jeder Schüler einen Computer für sich hat. Was man aber nicht sofort sieht, ist, dass hier sowohl in Teams miteinander als auch gegeneinander gespielt wird. Und was man erst recht nicht ahnt, ist, dass es hier um Englischvokabeln geht! Denn hier bekommen die Teams so klangvolle Namen wie Sibirische Tiger, Pfauen und Kamele. Es um die Wettbewerbs-Funktion einer kostenlosen Vokabel-Lernplattform im Internet. Die Plattform ermöglicht einen erheblich gesteigerten Grad der Kooperation zwischen Lehrkräften und Schülern im Rahmen des Spracherwerbs. Seit etwa zwei Monaten bekommen Schüler und Schülerinnen zweier Q1-Grundkurse am Konrad-Adenauer-Gymnasium von ihren Englischlehrern online Vokabel-Lernsets zugänglich gemacht. Diese sind nach den im Unterricht behandelten Texten oder nach Themenbereichen sowie sogenannten skills (sprachlich-methodischen Fertigkeiten, die im Unterricht gefordert sind) gegliedert und können, je nach Bedarf des Kurses, von der Lehrkraft zum Lernen freigeschaltet werden.
Spanienaustausch 2017: Eine Woche so lang und doch so kurz

In diesem Schuljahr 2016/ 2017 wird das Fach Spanisch zum allerersten Mal am Konrad-Adenauer-Gymnasium ab der Einführungsphase (10. Klasse) unterrichtet. Wir alle hätten am Anfang des Schuljahres nie gedacht, dass wir als erster Jahrgang, der Spanisch lernt, bereits an einem Spanienaustausch teilnehmen werden, doch dank der Organisation von Frau Velmer und Frau Wehmeyer ist dies möglich geworden. Im März war’s dann soweit: Wir empfingen unsere spanischen Austauschschüler aus Barcelona hier in Bonn und begleiteten sie einige Tage durch unseren Alltag und unser abwechslungs- reiches Programm. Zwei Monate später stand ich mit elf anderen SchülernInnen der EF, der 9. sowie der 8. Klasse in der Halle des Köln-Bonner Flughafens und wartete auf den Flug, der mich endlich nach Barcelona zu meinem Austauschpartner bringen sollte. In Barcelona angekommen begann am nächsten Tag eine unvergessliche, erfahrungsreiche, lustige Woche in Spanien. Im Vordergrund stand nicht nur das Ziel, unser Spanisch zu verbessern. Das Programm ermöglichte uns, die einzig- artige Region sowie die interessante Geschichte Kataloniens näher kennen zu lernen und viele Dinge mit den Austausch- schülern zu unternehmen. Neben dem Erkunden einer spanischen Schule und deren Unterricht wanderten wir am Anfang der Woche durch Sant Antoni de Vilamajor und Sant Pere de Vilamajor, dem Ort, in dem unsere Austauschschule Instituto Vilamajor ist. An zwei Tagen

fuhren wir mit dem Zug nach Barcelona und konnten die beeindruckenden Bauten und Museen Barcelonas besichtigen, sowie eine angenehme Fahrradtour durch die Stadt machen. Natürlich fuhren wir zudem für einen Tag gemeinsam mit einem Reisebus nach Figueres ins Dali-Museum und anschließend an den Strand von Tossa del Mar und ruderten an der Küste entlang. Der Abschied von unseren großartigen Gastfamilien, Austauschschülern und Spanien fiel uns sichtlich schwer. Schon am Bahnhof verabschiedeten wir uns von einem Großteil der Austauschschüler und fuhren, einige mit den Tränen kämpfend, zum Flughafen. Nach einem zweistündigen Flug landeten wir dann wieder in Deutschland. Der Austausch war für mich eine ganz einzigartige Erfahrung, die uns alle in vielerlei Hinsicht geprägt hat. Wir lernten Spanier kennen, die zu Freunden geworden sind und waren für sechs Tage ein Teil der Kultur Kataloniens, indem wir bei netten spanischen Gastfamilien lebten und die herzliche, lockere katalanische Mentalität genossen.
Ala-Addean Mustapha, EF
