… gratulieren wir Anton Hohn aus der Klasse 9d ganz herzlich! Sein Instrument ist die Klassische Gitarre. Austragungsort in diesem Bereich war in diesem Jahr vom 17. bis zum 24. Mai Lübeck. Im Alter von sechs Jahren begann Anton mit dem Gitarrenunterricht. Neben dem täglichen Üben wird er von seinem Gitarrenlehrer Simon Wohlfarth an der Bonner Ludwig-van-Beethoven-Musikschule unterstützt. Die harte Arbeit hat sich gelohnt:
Anton wurde im Januar mit der vollen Punktzahl im Regionalwettbewerb im Raum von Bonn bis Euskirchen ausgezeichnet und qualifizierte sich auf diese Weise für den nordrhein-westfälischen Landes- wettbewerb in Wuppertal. Dort präsentierte Anton dann ein 15-minütiges, klassisches Gitarrenvorspiel vor einer vierköpfigen Jury und Publikum. Nach diesem anstrengenden und aufregenden Wochenende bekam er das Ergebnis: Es gelang ihm ein 1. Preis. Und dies bedeu- tet zugleich: Die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Seine letzte Darbietung am Konrad-Adenauer-Gymnasium war eine Pausen- untermalung beim Talentwettbewerb. Dem Publikum in unserer Aula wird also sogar in Pausen „Bundesliga“ geboten…
Neues von der Tauch-AG am Konrad-Adenauer-Gymnasium

In der Tauch-AG standen im ersten Halbjahr der sichere Umgang mit der ABC-Ausrüstung (Maske-Schnorchel, Flossen) und theoretische Grundlagen im Zentrum der Ausbildung, nämlich Flossenschwimmen, Ab- und Auftauchen, Druckausgleich, Umgang mit Maske und Schnorchel, Maske ausblasen, Wechselatmung, Unterwasserzeichen und natürlich grundlegende physikalische Gesetze. Nach dem Erlernen dieser Grundlagen konnten wir dann erste Übungen mit Pressluft in Tiefen bis ca. 2 m durchführen. Das Hallenbad in Wachtberg – Berkum gewährte uns dankeswerter Weise weitere Übungszeit, als das Schwimmbad auf dem Schulgelände geschlossen werden musste. So haben wir auch die vom Förderverein angeschafften Tauchausrüstungen im Praxiseinsatz testen können. Am 17. April 2018 stand dann die Exkursion ins Tauchbecken am Monte Mare an. Hier konnten wir weitere Tauchgänge mit Pressluftgerät im zehn Meter tiefen Tauchbecken erleben und die Unterwasserwelt erkunden. Einige Eindrücke von dieser Exkursion können Sie hier sehen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tauch-AG erfüllten mit dem Bestehen der theoretischen Prüfung die Bedingungen für das Tauchabzeichen DTSA-Grundtauchschein des Verbandes deutscher Sporttaucher (VDST).
Merle Birken, Koordination des Ganztages

Klirrender polnischer Winter und herzerwärmende Gastfreundschaft
Nachdem uns im Oktober letzten Jahres eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Krakau besucht hatte und eine Woche bei ihren deutschen Austausch-Partnern des 10. Jahrgangs verbrachte, war es vor den Osterferien Zeit für ein Wiedersehen in Polen. In Krakau drehte der Winter noch einmal mächtig auf. Bei Temperaturen weit im Minusbereich brauchte es schon den besonderen Charme der schönsten Stadt Polens und die Wärme polnischer Gastfreundschaft, um den Aufenthalt zu einem durchweg schönen Erlebnis zu machen. Das Programm, das unsere Gastgeber mit viel Liebe und Mühe für uns geplant hatten, konnte in der kurzen Woche ein so vielseitiges Bild der Stadt und des Landes vermitteln, dass die Eindrücke noch lange nachwirken werden. Neben dem Besuch von Auschwitz-Birkenau und einer Ausstellung im Gebäude der ehemaligen Fabrik Oskar Schindlers besichtigten wir die Stadt Krakau, darunter auch Teile des mittelalterlichen Krakaus, die sich heute einige Meter unter der heutigen Stadt befinden, das Wawel-Schloss und schließlich fanden wir den Winter dort, wo er sich von der schönsten Seite zeigte: in Zakopane im Tatra-Gebirge.
Dort lernten wir viel über die Freude: Die Freude, gemeinschaftlich spontan einen Schlitten zu kaufen, ihn Freude, im frischen Schnee zu fahren und anschließend die Freude der kleinen Schwester eines Austauschpartners darüber, dass wir den neuen Schlitten auch noch den ganzen Weg zurück nach Krakau schleppten. Dies als ein Beispiel, das zeigt, was für eine tolle und lustige Gruppe Frau Müller und ich begleiten durften… Ein besonderer Dank gilt, wie in jedem Jahr, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, das uns finanziell unterstützt und damit den Austausch erst möglich macht.
Für den Schüleraustausch mit Krakau: Kolja Potschka
Wenn Schülerinnen und Schüler über sich hinauswachsen: Der Literaturkurs inszeniert das Theaterstück Good morning, boys and girls von Juli Zeh
Spielfreude, Engagement, Verlässlichkeit und Mut in der Wahl ihres Themas haben die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses in der Q1 bewiesen: Juli Zehs anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Amokläufe im Bereich Schule verlangt jugendlichen Schauspielern einiges ab und geht nicht nur den Zuschauern, sondern auch den Darstellern unter die Haut, zumal der Vorfall an der Parkland Highschool in Florida in die Zeit unserer Auseinandersetzung mit diesem Theaterstück fiel.
Die Qualität, dass Geglückt-Sein der Aufführungen vom 9. und 10. März in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums hing wesentlich damit zusammen, dass hier schauspielerische Qualität auf ein Umfeld von Unterstützern getroffen ist, denen wir hier noch einmal ein riesiges, mit den wunderbaren Aufnahmen von Joshua Fritz bebildertes Dankeschön zukommen lassen wollen: Wir danken Almuth Voß vom Literaturhaus Bonn für die Anregungen bei der Suche nach dem richtigen Stück und für die kritische, anregende und ideenreiche Unterstützung beim Probenwochenende. Eine unverzichtbare Hilfe und Bereicherung war die Begleitung durch unsere Studienreferendarin Margarethe Laschitzky, die während des gesamten Projekts passgenaue theatrale Trainingseinheiten zum Aufwärmen, Fitbleiben und Weiterentwickeln der eigenen Rollenprofile und Charaktere entwickelt und das Projekt mit genauem Blick für die Bedürfnisse der einzelnen Schauspieler getragen hat.
Wir danken dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und Herrn Borchers für den handwerklich und stilistisch beflügelnden Requisitenbau, der uns geholfen hat, die diffizile Unterscheidungen zwischen Fantasie und Realität in diesem komplexen Theaterstück sichtbar und spürbar werden zu lassen. Hierbei war die Lichttechnik von herausragender Bedeutung: Daher tausend Dank an die Technik-AG von Herrn Lengrüsser für die viele Freizeit, die diese Truppe, allen voran Olivia Schroeter, uns geschenkt hat. Ein Geschenk haben uns auch eingige Schülerinnen und Schüler aus Herrn Waasems Musikgrundkurs gemacht, die als Zuschauer-Flashmob, begleitet von Rushan Sameti am Klavier, den Schluss-Song präsentierten. Einen zusätzlichen Kick hat das Projekt durch die Realisierung der Plakat-Idee und des Programmheftdesigns durch Marian Ohlendorf aus der Q2 erhalten: Beides hat die Essenz unseres Stückes gelungen visualisiert, ohne zu viel zu verraten…

Da neben viel sichtbarer Arbeit noch viel mehr unsichtbare Arbeit in diesem Theaterprojekt steckt, soll hier nicht versäumt werden, Nick Schmickler Respekt zu zollen für monatelange, brillante und völlig selbstständige Detailarbeit bei der Erstellung des Sound-Designs, deren Ergebnis uns alle überzeugt hat…
J. Juhre, für den Literaturkurs in der Q1