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Wir begrüßen Sie auf der Internetseite des Konrad-Adenauer-Gymnasiums der Stadt Bonn.
Auf unserer Homepage können sich Schülerinnen und Schüler und Eltern über die Schule und ihre Aktivitäten informieren.

Einleuchtende Weisheit, poetisches Farbenspiel: Schwarzlicht-Spektakel auf der Aulabühne des Adenauer-Gymnasiums

Den Zauber, den unsere Schwarzlicht-AG am 20. und 21. März vor Hunderten von Gästen bei ihren drei Aufführungen des Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry verbreitet hat, lässt sich kaum in Worte fassen: Sophie Breetzke überzeugte als Kleiner Prinz mit unglaublich überzeugender Präsenz in Zusammenspiel mit den anderen Schauspielerinnen des Ensembles unter der Leitung von Frau Rixius. Die äußerst aufwändigen Requisiten des Bühnenbilds (erstellt zum einen vom Kunst-Grundkurs der Q1 von Frau Schetter unter Mithilfe von Lisa Bender, zum anderen von Frau Rixius und Karin Aretz sowie weiterten engagierten Eltern) entfalteten im Zusammenspiel mit den Kostümen (Stefanie Schulz) und atmosphärischer Musik den Eindruck räumlicher Weite und Tiefe, die ganz besonders in den Zwischenspielen spürbar wurde, wenn der Kleine Prinz, im Schlepptau eines Schwarmes keck keckernder Vögel seine Bahnen durch den interstellaren Raum zwischen den Episoden zog. Die in bestechender Weise einleuchtenden Kapitel der weithin bekannten Geschichte vom Kleinen Prinzen bekamen durch die Präsentation mit den monatelang eingeübten Tricks und Kniffen der Schwarzlichtwelt einen derartig dynamischen Dreh, dass es den Gästen mehrerer Grundschulen schier den Atem raubte. War es jemals so voll und zugleich so erwartungsfroh leise auf dem Parkett unserer Aula? Mit einem riesigen Dankeschön für das grandiose Engagement dieser Schauspieltruppe um Frau Rixius, für die Unterstützung des Fördervereins für den Requisitenbau sowie für die professionelle Begleitung durch die Technik-AG (Elijah Kestermann, Tim Gonschorek) bleibt hier nur, viel Spaß bei der Dia-Show zu wünschen…

Eine Sache der Ausstrahlung: Neue Beamer für das Konrad-Adenauer-Gymnasium

Gegen Ende des letzten Jahres gab es noch einmal freudige Gesichter am Konrad-Adenauer-Gymnasium: Der Förderverein des Gymnasiums hat durch die Firma Bechtle GmbH & Co.KG eine Sachspende in Form von gleich drei portablen Beamern erhalten, die jetzt der Schule zur Verfügung stehen. Dank dieser Spende erfährt der Unterricht in der multimedialen Anwendung eine erhebliche Aufwertung, werden doch jetzt ganz andere methodische Möglichkeiten didaktisch umsetzbar. Durch die Netzwerkverbindung der Beamer ist eine drahtlose Verbindung zwischen den einzelnen Plattformen möglich, was Schülerinnen, Schülern sowie uns Lehrkräften vereinfachten Zugriff auf die Projektion ermöglicht. Das Konrad-Adenauer-Gymnasium dankt der Firma Bechtle GmbH & Co.KG für diese großzügige Unterstützung. Das Foto zeigt als Vertreter der Firma Bechtle Herrn Karsten Kisselbach, den Assistenten der Geschäftsführung im IT Systemhaus Bonn/Köln (Zweiter von links).
J. Kok, zuständig für die Kooperation mit der Fa. Bechtle

Bad vibes für Holzwürmer, aber Wohlklang für das anspruchsvolle Ohr: Johannes Moser zu Besuch am Adenauer-Gymnasium


Er ist einer der begehrtesten Solo-Cellisten weltweit und viel unterwegs: Rund siebzig Konzerte gibt Johannes Moser jedes Jahr und doch hatten wir das Glück, dass es Frau Wehmeier gelungen ist, ihn für die Vorweihnachtswoche an unsere Schule einzuladen. Das Vergnügen dieses Besuchs ist in Worten kaum zu fassen, denn mit Johannes Moser, der auch im Rahmen von Rhapsody in School für sein Instrument und somit für klassische Musik insgesamt wirbt, war ein Musiker am Konrad-Adenauer-Gymnasium, der selbst neugierig ist und andere neugierig macht: Große Ohren bekamen sowohl die Schülerinnen und Schüler der 5c als auch die des EF-Musik-Kurses von Sunja Wehmeier, als nach kurzer musikalischer Ouvertüre mithilfe von Camille Saint-Saens Schwan (le cygne) aus dem Karneval der Tiere klar wurde, dass Johannes Moser in Begleitung eines etwa 320-jährigen Cellos unterwegs ist, dessen Wert auf etwa anderthalb Millionen Euro taxiert wird. Vor rund achtzig Jahren bezog ein Holzwurm für kurze Zeit in diesem Instrument Quartier, doch “Holzwürmer hassen die Schwingungen von Instrumenten und so war er schnell wieder verschwunden”, erklärt Moser den Zuhörern, die schnell für sein Instrument gewonnen sind und nun staunen, dass das Cello aus der Werkstatt Guiseppe Guarneris aus Cremona stammt, also einen Steinwurf von Stradivaris Werkstatt entfernt gefertigt wurde. Bemerkenswert ist auch das Ausmaß der Neugier des 38-jährigen Professors der Musikhochschule Köln an den Schülern, ihren Berufswünschen und ihrem persönlichen Bezug zu Musik und Instrumenten. Spürbar wurden die Schwingungen des Instruments beim Handauflegen zwischen Gabriel Faurés Après un rêve und einem Auszug aus Antonin Dvoraks Cellokonzert. Da die Zuhörer auch Wünsche äußern konnten, wurde neben Johann Sebastian Bach auch die Titelmelodie von Star War präsentiert. Als Johannes Moser dann nach diesen eher getragen-melancholischen Klängen mit der Prokofjew-Sonate (2. Satz) aufwartete und den reinen Schalk im Nacken regelrecht hörbar machte, stand die Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten des Cellos endgültig außer Frage. Unser Dank geht neben dem Förderverein für seine finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung an Frau Wehmeier, die in diesem Schuljahr zum dritten Mal professionelle Musiker in einen mit Anschaulichkeit und Praxisbezug gesättigten Unterricht eingeladen hat und Johannes Moser so überzeugend am Flügel begleitete, dass man beim unvermittelten Abschied von Saint-Saens Schwan sogar die letzten Lichtreflexe des prachtvollen Tieres auf der dunkel schwankenden Wasseroberfläche hören und sehen konnte, sodass man nichts vergisst.
J. Juhre, faszinierter Zuhörer

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Finalisten mit dem Löwenherz auf der Zunge: Vorlese-Wettbewerb der sechsten Klassen am Adenauer-Gymnasium

11. Dezember: Hundert Geschichten – drei Auserwählte – ein Sieger. Für den diesjährigen Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs des deutschen Börsenvereins am Konrad-Adenauer-Gymnasium hatten unsere sechsten Klassen diesmal drei Jungen als Finalisten in den Ring geschickt: Und bei gedämpfter Atmosphäre stieg die Spannung im Publikum, denn alle drei Klassensieger lasen zuerst gekonnt selbst ausgewählte Textstellen aus ihren Lieblingsbüchern und anschließend Auszüge aus dem Jugendroman Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren. Die drei talentierten Jungen machten es der Jury – Frau Görgen für den Förderverein, Frau Müller für das Selbstlernzentrum, Frau Sonntag und Frau Lindgens von der Deutschfachschaft, Carla Borchers (Q2) von der Schülervertretung und dem Vorjahressieger Robin Ruhmich (7a) – wirklich nicht leicht. Aber eine Entscheidung musste getroffen werden. Mäuschenstill war es dann bei der feierlichen Übergabe der Siegerurkunden durch Herrn Trimpop: (weiter…)