Literaturgrundkurs des Konrad-Adenauer-Gymnasiums mit einem modernen Tribut an den Autor des Urfaust

ReclamDer Titel der Inszenierung ist bereits wegweisend: Mit Gretchen nimmt Herr Biewalds Literaturkurs in der Q1 Goethes Frauenfigur und ihre persönliche Tragödie in den Blick. Die Art, in der dies geschieht, ist an Ausdruckskraft von geradezu expressionistischer Intensität. Erreicht wird dies durch kraftvolle Bilder, leuchtende Farben, mitreißendes Bewegungstheater mit Tanz und emblematischen Gesten, was aber immer im Dienst eines präzisen und geradezu zärtlichen Blickes auf die blutjunge Geliebte Fausts steht. Dieser opfert seine Liebe und bleibt in seiner vorwurfsvollen Haltung Gretchen gegenüber die moderne Variante des unreifen Mannes. Der Zuschauer der heutigen Zeit fühlt sich dabei nicht nur angesprochen, sondern geradezu ertappt, wenn Gretchen in seiner ganzen frommen Verzweiflung („Ach neige, du Schmerzensreiche“) von einem ignoranten sozialen Netzwerk umfangen bleibt, welches der modernen Bespaßungsindustrie frönt, über Smartphone-Oberflächen wischt und Eis isst, während die menschliche Tragödie in direkter Nachbarschaft ihren Lauf nimmt.

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Kunst im Schulgebäude: eine wohltuende Provokation!

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Unser hier abgebildetes Kunstwerk „125″ ist eine Raum-Installation zu der Reihe Die plastische Form im Raum im Kunstunterricht bei Frau Wagner und Frau Rixius gewesen. Wir hatten die Aufgabe, eine selbst gewählte Stelle in der Schule so zu verändern, dass diese die Wirkung des Raumes und das Verhalten der Betrachter verändern würde. Ursprünglich wollten Annalena, Jaqueline, Ceire und ich nur die Ecke am Physikraum mit Alufolie bedecken, bis uns dies doch ein wenig langweilig wurde. Daraufhin überlegten wir, die Alufolie zu zerknicken, die sich nach und nach im Raum verteilte und eine Hand als Ursprung zu erstellen, aus der dann schlussendlich Schmetterlinge auffliegen und sich im Raum verteilen sollten. Die meisten Betrachter fühlten sich wie in einer anderen Welt. Übrigens – den Namen „125“ haben wir unserer Installation gegeben, weil wir 125 Meter Alufolie verwendet haben.
Leonie Riedewald, EF
Anfang des Jahres setzten sich die Schülerinnen und Schüler der EF-Kunstkurse im Rahmen des Unterrichtsvorhabens „Die plastische Form im Raum“ mit Rauminstallationen auseinander. Erste erlebbare Erfahrungen mit derartigen Installationen machten die Kurse auf einer Exkursion in das Ständehaus „K21“ nach Düsseldorf. Mit großer Begeisterung erklommen die Schülerinnen und Schüler mutig die, in mehr als 25 Metern Höhe über der Piazza des K21 schwebende, Rauminstallation „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno. „So ein Museum haben wir noch nie gesehen“, war der begeisterte O-Ton vieler Schülerinnen und Schüler an diesem Tag.

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Weibliche Urkraft: Der Literaturkurs in der Q1 taucht Goethes Drama in neues Licht

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Der Literatur-Grundkurs der Q1 führt am Mittwoch, dem 22. Juni, um 19:00 Uhr Johann Wolfgang von Goethes Urfaust in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums auf. Frech und abgründig, kraftvoll und weiblich wird hier entfaltet, was gewöhnlich, schön brav in Reclam-gelbes Papier gebunden, ins Bücherregal geklemmt wird. Man darf also auf Überraschungen gespannt sein, wenn die Zuschauer von heute sich mit großen Augen im Spiegel des neu von Herrn Biewald und seiner Theatertruppe inszenierten Textes erblicken.
Eine weitere Aufführung gibt es am Dienstag, dem 28. Juni, um 20:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Kanufahrt nach Luxemburg

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In drei Kleinbussen mit insgesamt 23 Schülern, jeder Menge an Booten, Paddeln und Zelten machte sich unsere Kanu-AG am Montag, dem 23. Mai 2016, unter der Leitung von Herrn Aye, Frau Birken und mir zu einer einwöchigen Kanufahrt auf der Sauer in Luxemburg auf.
Auf die Gruppe wartete eine Woche voller abenteuerlicher und abwechslungsreicher Paddeltouren durch die wunderschöne Landschaft Luxemburgs mit Wasserrutschen, Wasserfällen und Wildwasserkanälen. Und natürlich lustige Spieleabende, Lagerfeuer auf dem Campingplatz und Wasserschlachten im Boot und an Land – und manchmal sogar im Zelt! Garniert wurde alldies durch die Ergebnisse höchster Kochkunst unserer Chefköchin Frau Birken. Die Stimmung in der Gruppe war goldrichtig und die Sauer bot perfekte Bedingungen für die AG-Teilnehmer: Sie konnten ihre erworbenen Fähigkeiten in einem Fließgewässer unter Beweis stellen und als neue Herausforderungen das Kehrwasserfahren und das Traversieren durch eine Strömung meistern. Bei allen Schülern und Betreuern, die an dieser Fahrt teilgenommen haben, bedanken wir uns auf’s Herzlichste: Ihr habt diese Kanu-Tour zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht. Wir werden es so schnell nicht vergessen und freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!
T. Fröhlich
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